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Basketball: 2. Liga erklärt Saison für beendet

ProA und ProB stellen den Spielbetrieb ein – Absteiger wird es in diesem Jahr nicht geben.

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Nicht überrascht: Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger. Foto: Artland Dragons

Nicht überrascht: Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger. Foto: Artland Dragons

Rasta Vechta und die anderen Erstligisten hängen weiter in der Schwebe, in der 2. Basketball-Bundesliga wurden dagegen jetzt Fakten geschaffen: Sowohl in der 2. Liga ProA als auch in den Playoffs und Playdowns in der ProB wird der Spielbetrieb wegen der Corona-Krise mit sofortiger Wirkung eingestellt. Das teilte die Liga am Dienstagvormittag mit.

Die 2. Basketball Bundesliga GmbH habe dies „nach Beratung mit den 41 Bundesligisten“ beschlossen, hieß es in einer Pressemitteilung.

„Wir wollen keine Fans, Spieler und Mitarbeiter in Gefahr bringen. Zudem erlauben die Gegebenheiten bei den Vereinen vor Ort keinen fairen Wettkampf mehr. Deswegen sehen wir keine andere Möglichkeit, als den Spielbetrieb vorzeitig zu beenden. Wir sehen in absehbarer Zeit keine Möglichkeit, den Spielbetrieb unter Berücksichtigung der Gesundheit, Wirtschaftlichkeit und gleichen Wettkampfbedingungen wieder aufzunehmen“, wird Geschäftsführer Christian Krings in der Mitteilung zitiert.

Was die Aufstiegsregelung betrifft, wurde entschieden, die derzeitigen Tabellenstände der ProA und ProB als Abschlusstabellen zu erklären. Der Erst- und Zweitplatzierte der ProA – Chemnitz und Bremerhaven – erhalten somit das sportliche Aufstiegsrecht in die BBL. Das Aufstiegsrecht in die ProA steht den Erstplatzierten der ProB Nord (Itzehoe) und ProB Süd (Elchingen) zu. Zudem wurde beschlossen, dass kein Verein aus der ProA und der ProB absteigt. Diese Regelung betrifft auch die Artland Dragons aus Quakenbrück, die bis zur Corona-Zwangspause noch in Abstiegsgefahr schwebten. „Ehrlicherweise hatten wir mit dieser Entscheidung schon gerechnet“, sagte Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger. Von Freude über den Nichtabstieg wollte er angesichts der Krise nicht sprechen. „Allenfalls ein klein wenig Erleichterung, dass jetzt alle Planungssicherheit haben.“

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