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Auch ohne Chef zum nächsten Dreier

Beverns Trainer Olaf Blancke fehlt dem Fußball-Landesligisten am Freitagabend in Firrel. Tabellenführer Hansa Friesoythe ist am Sonntag bei Sparta Werlte zu Gast.

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Entwischt: Keven Oltmer (rechts, gegen Jannis Wichmann) bot beim Friesoyther 5:2-Derbysieg in Bevern eine starke Leistung und könnte mit seinem Team in Werlte die Quali zur Aufstiegsrunde auch rechnerisch klarmachen. Foto: Wulfers

Entwischt: Keven Oltmer (rechts, gegen Jannis Wichmann) bot beim Friesoyther 5:2-Derbysieg in Bevern eine starke Leistung und könnte mit seinem Team in Werlte die Quali zur Aufstiegsrunde auch rechnerisch klarmachen. Foto: Wulfers

Werlte – Friesoythe, Sonntag 14 Uhr: Dass Trainer mit der Leistung ihres Teams komplett zufrieden sind, ein eher seltenes Szenario. Friesoythes Coach Hammad El-Arab fand für den vor allem in der Höhe überraschenden 5:2-Derbysieg in Bevern dann auch (fast) keinen Ansatzpunkt für Kritik. "Bis auf die erste Viertelstunde haben wir es gut gemacht. Wir waren vor allem im Mittelfeld präsenter und haben aus unseren etwa acht großen Chancen fünf Tore gemacht. Das ist schon eine gute Quote", schmunzelte der Hansa-Trainer.

Inzwischen ist auch El-Arab davon überzeugt, dass seine Mannschaft die Aufstiegsrunde erreicht, was für die vom ehemaligen Cloppenburger Steffen Bury trainierten Werlter noch ganz und gar nicht gilt. "Neben uns werden Bevern und Papenburg die Aufstiegsrunde erreichen. Werlte hat sicher noch Chancen auf Platz vier", lautet El-Arabs Einschätzung. Ob der beim Derby in Bevern aus privaten Gründen fehlende Robert Plichta dabei sein wird, entscheidet sich kurzfristig. Gleiches gilt für Magnus Schlangen, den unter der Woche eine Erkältung plagte. 

Firrel – Bevern, Freitag 20 Uhr: "Wir haben beim Dienstag-Training die Niederlage gegen Friesoythe aufgearbeitet. Besonders beim ersten Gegentor haben wir uns natürlich nicht gut verkauft. Danach haben wir dann Harakiri gespielt, was uns nicht hätte passieren dürfen. Wichtig ist aber, dass wir aus unseren Fehlern lernen", blickte Beverns Trainer Olaf Blancke zurück auf die 2:5-Schlappe gegen den Tabellenführer. Damit wollte es der Coach, der wegen eines nicht zu verschiebenden Krankenhausaufenthalts fehlen wird und von Cotrainer Peter Hölzen vertreten wird, dann aber auch bewenden lassen.

"Noch haben wir einen Vorsprung und nicht den großen Druck. Wir wollen die Quali jetzt aber möglichst schnell klarmachen." Dass sein Team vor einer schwierigeren Aufgabe als beim 6:0-Erfolg im Hinspiel steht, ist Blancke nur zu klar: "Firrel wird ein ganz anderes Gesicht zeigen." Definitiv fehlen werden die verletzten Albi Dosti, Efti Stoimenou und Leon Neldner, fraglich ist der Einsatz des gegen Friesoythe verletzt ausgeschiedenen Paul Tepe.

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