Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Ärgerliche Auswärtsschwäche

Die Handballfrauen der HSG Friesoythe etablieren sich in der Landesklasse. „Wir haben bewiesen, dass wir Landesklassenformat haben", sagt Trainer Stefan Stratmann.

Artikel teilen:
Ausgebremst: Marina Hilker hatte mit der HSG Friesoythe einen guten Lauf, bevor Corona diesen jäh stoppte. Foto: Langosch

Ausgebremst: Marina Hilker hatte mit der HSG Friesoythe einen guten Lauf, bevor Corona diesen jäh stoppte. Foto: Langosch

Als Aufsteiger haben sich die Handballfrauen der HSG Friesoythe in der Landesklasse gut geschlagen. Zum Zeitpunkt des Abbruchs rangierten die Nordkreislerinnen nach 16 von 22 Spielen mit 17:15 Punkten auf einem soliden sechsten Platz. „Insgesamt sind wir schon zufrieden. Wir haben bewiesen, dass wir Landesklassenformat haben“, sagt Trainer Stefan Stratmann.

„Zu Beginn der Serie waren wir aber ziemlich nervös. So haben wir uns schwer getan, uns in der neuen Klasse einzufinden.“ Dazu kam eine maue Bilanz in der Fremde. „Unsere Auswärtsschwäche ist sehr ärgerlich, da ging für uns zunächst so gut wie gar nichts“, meint Stratmann. Je länger die Saison dauerte, umso besser lief es für die Friesoytherinnen. Nach dem Jahreswechsel starteten sie sogar richtig durch. „Da haben wir 10:2 Punkte geholt, wir waren sehr gut drauf, bevor uns Corona ausgebremst hat. Wir hätten sehr gerne noch weitergespielt, vor allem, weil die beiden Derbys gegen Garrel noch ausstehen. Vielleicht aber finden wir noch eine Lösung, sie nachzuholen“, sagt Stratmann.

Um die Zukunft, sprich die kommende Saison, ist ihm nicht bange. Nicht nur, dass die Mannschaft in weitesten Teilen zusammenbleibt, es gibt sogar einige Rückkehrerinnen. „Viktoria Maier wir nach ihrer Babypause wieder dabei sein, außerdem stehen ein, zwei Spielerinnen nach Auslandsaufenthalt wieder zur Verfügung”, sagt der Coach. So entsteht beinahe ein Luxusproblem: „Ich habe fast schon zu viele Spielerinnen”, meint Stratmann mit einem Augenzwinkern. „Tatsächlich hatten wir auch in der abgebrochenen Saison einige Begegnungen, zu denen wir nur zu neunt angetreten sind.“

Durch die Abschaffung der Landesklassen nach der Saison 2020/21 geht es im nächsten Jahr entweder hoch oder runter. Stratmann möchte nicht ausschließen, dass die HSG zumindest in die Nähe der Landesliga kommt: „Wir haben Luft nach oben. Da zudem durch Aufstiege gute Mannschaften gehen, haben wir zumindest eine Chance.“

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Ärgerliche Auswärtsschwäche - OM online