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Amasyaspor stürmt mit viel Tempo ins Viertelfinale

Der Fußball-Bezirksligist hat sich im Bezirkspokal mit 3:1 gegen den Landesligisten Frisia Wilhelmshaven durchgesetzt. Trainer Thomas Schmunkamp war sehr stolz.

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Amasyaspor macht Druck: Eine Szene vom Bezirkspokal-Achtelfinale gegen Frisia Wilhelmshaven. Foto: Schikora

Amasyaspor macht Druck: Eine Szene vom Bezirkspokal-Achtelfinale gegen Frisia Wilhelmshaven. Foto: Schikora

Als Alper Yilmaz seinen beeindruckenden Sololauf noch mit einem Lupfer über den Keeper verziert hatte und der Ball ins Netz geflogen war, brachen im Amasyaspor-Stadion alle Dämme. Feldspieler, Ersatzspieler und auch Klubverantwortliche stürmten mit zur Eckfahne, wo sich der Fußballer von Amasyaspor Lohne für seinen vorentscheidenden Treffer feiern ließ. Ein paar Minuten hatte der Bezirksligist danach noch zu überstehen – und dann war es amtlich: Die Bezirkspokalreise der Lohner geht weiter, auch der dritte Landesligist konnte sie nicht stoppen. Gegen Frisia Wilhelmshaven gab es im Achtelfinale ein verdientes 3:1 (2:0).

„Es war einfach ein tolles Spiel. Die Jungs haben sich wirklich alle reingekniet“, freute sich Amasya-Coach Thomas Schmunkamp: „Man hat gesehen, zu was wir imstande sind.“ Und das nötige Quäntchen Glück gehöre in einigen Phasen auch dazu.

Amasyaspor bot am Samstag unter Flutlicht insbesondere im ersten Abschnitt eine sehr gefällige Vorstellung. Die Abwehr stand gut und ließ keine Frisia-Gefahr aufkommen, während die Offensive vor allem durch ihre Schnelligkeit bestach. Nach ersten größeren Chancen durch Alper Yilmaz (7., Heber am Tor vorbei) und Jannik Gerdesmeyer (24., Torwart pariert nach schönem Solo) war der dritte Versuch erfolgreich: Der freigespielte Ahmet Yilmaz schoss von der Strafraumgrenze flach und überlegt zum 1:0 ein (34.).

Ausgleich lag kurz in der Luft

Sein Bruder Alper ließ bei den rund 150 Zuschauern dann erneut Jubel aufkommen: Nachdem Ahmet Yilmaz stark über links in den Strafraum gedribbelt war, schoss er aus kurzer Distanz zum 2:0 ein (45.+2). Es war der Schlusspunkt einer bärenstarken ersten Halbzeit.

Nach dem Wiederbeginn hatte man den Eindruck: Dieses Spiel könnte jetzt ganz schnell kippen. Die nun gefährlicheren Wilhelmshavener verkürzten nämlich durch einen humorlosen Flachschuss von Ercan Karavul auf 1:2 (48.). Um ein Haar wäre es danach auch zum Ausgleich gekommen, aber Marius Preisinger (52.) und Dennis Müller (63.) verfehlten das Tor. Außerdem verteidigte Lohne eine Handvoll Ecken. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Frisia aber wieder schwächer.

Dann rückte Alper Yilmaz noch mal in den Blickpunkt. Erst per Abseitstor (72.) – und dann mit seinem schönen Lupfer, der für Ekstase sorgte (82.). Im Viertelfinale tritt Amasyaspor am 26. Mai beim Bentheimer Kreisligisten Borussia Neuenhaus an.

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