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Amasyaspor Lohne: Die Könige der Ausgeglichenheit

VEC-Bezirksliga-Bilanz, Folge 3: Trainer Thomas Schmunkamp blickt auf die Hinserie der Lohner Fußballer zurück. Er freut sich auf einen echten und einen gefühlten Neuzugang.

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Die Pokalreise geht bald weiter: Lohnes Markus Weimer (rechts), hier beim 3:1 gegen Frisia Wilhelmshaven. Foto: Schikora

Die Pokalreise geht bald weiter: Lohnes Markus Weimer (rechts), hier beim 3:1 gegen Frisia Wilhelmshaven. Foto: Schikora

5, 5, 5 – das ist nicht etwa ein einfallsloser Zahlencode für ein Fahrradschloss, sondern die bisherige Bilanz der Bezirksliga-Fußballer von Amasyaspor Lohne. Fünf Siege, fünf Unentschieden, fünf Niederlagen und dazu sogar noch ein Torverhältnis von 28:28. Man lehnt sich nicht weit aus dem Fenster, wenn man den Lohnern eine ausgeglichene Hinrunde attestiert.

Mit dieser ist Amasyaspors Trainer Thomas Schmunkamp auch insgesamt einverstanden. Aber die Endphase hat ihn gestört. Diesen Eindruck konnte die Winterpause, die nach dem 2:4 gegen den SV Thüle am 18. November begann, auch nicht verwischen. „Wir haben uns ein bisschen was kaputt gemacht“, beschreibt Thomas Schmunkamp die letzten vier Punktspiele des Tabellen-13. im Jahr 2021, aus denen seine Mannschaft nur einen mickrigen Zähler holte.

Der Saisonstart mit fünf Partien ohne Niederlage (zwei Siege, drei Unentschieden) sei da schon wesentlich erfreulicher gewesen. „Nach hinten raus ist uns so ein bisschen die Luft ausgegangen“, urteilt der Coach. Der Lohner legt aber großen Wert darauf, zu betonen, dass man im Großen und Ganzen sehr zufrieden sein kann. So ändert sich logischerweise auch nichts an der Vereinbarung, die er und sein spielender Co-Trainer Mario „Schorsch“ Hackmann im letzten Jahr mit dem Klub getroffen hatten: Auch in der Serie 2022/23 werden sie Amasyaspor coachen. Thomas Schmunkamp ist bei der Mitgliederversammlung jüngst sogar in den Vorstand berufen worden, wo er nun mit Murat Önder und Norbert Vornhagen den Fußballvorstand bildet.

Erstes Testspiel gegen GW Mühlen

Am Dienstagabend begann für den Bezirkspokal-Viertelfinalisten (am 16. April beim Kreisligisten Borussia Neuenhaus) im Lohneum die Wintervorbereitung. Aber nicht mit einem lockeren Hallenkick. Zunächst stand eine Crossfit-Einheit auf dem Programm – für das Fitnesstraining zeichnet bei den Lohnern „Schorsch“ Hackmann verantwortlich. Das zweite Training steht am Samstag an, nächste Woche wird das Pensum auf drei Einheiten erhöht; eine Woche später auf vier. Hier ist dann auch das erste Testspiel gegen den Landesligisten GW Mühlen inkludiert (29. Januar).

In den drei weiteren kompletten Vorbereitungswochen folgen je zwei Freundschaftsspiele, vier davon auswärts auf Kunstrasen. Zum Rückrundenauftakt gibt es dann gleich den Lackmustest gegen Spitzenreiter SV Holdorf (27. Februar).

Thomas Schmunkamp hofft, dass seine Verletztenliste dann genauso kurz ist wie jetzt: Derzeit muss er lediglich auf Ali Önder verzichten; er wurde am Kreuzband operiert. Bei den länger verletzten Elias Schmunkamp (nach Schulter-OP) und Dennis Bart (nach schwerwiegenden Oberschenkel-Problemen) ist die Zuversicht groß. Der Coach hofft bei Bart, „dass er das jetzt richtig auskurieren konnte“. Er sei „wie ein Neuzugang“. Einen echten gibt es auch – vorerst im Training: Rahman Bekci ist aus seinem Studienort Bielefeld zurückgekehrt und möchte wieder in Lohne einsteigen.

Wird der Amasya-Zahlencode am Saisonende dann 10, 10, 10 lauten? Thomas Schmunkamp meint: „Wir sollten es schon hinkriegen, dass am Ende mehr Siege dastehen als Niederlagen.“ Man wolle schließlich auf einem einstelligen Platz stehen.

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