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Amasyaspor Lohne bleibt ungeschlagen

Das mäßige VEC-Derby in der Fußball-Bezirksliga bei SFN Vechta endete mit einem 1:1.

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Chaos im Fünfmeterraum: Nach einer SFN-Ecke ging's drunter und drüber – und dann traf Brice Witte zum 1:0. Foto: Schikora

Chaos im Fünfmeterraum: Nach einer SFN-Ecke ging's drunter und drüber – und dann traf Brice Witte zum 1:0. Foto: Schikora

David Riesner und Thomas Schmunkamp, einst ein Trainer-Duo bei BW Lohne, waren sich nach dem Schlusspfiff im Reiterwaldstadion in Vechta einig. Nein, dieses Derby war gewiss nicht das Gelbe vom Ei. Und die passenden Statements dazu gab's auch. „Das Spiel hatte kein gutes Niveau. Ich denke, das war unser schwächstes Spiel bislang in dieser Saison“, sagte Riesner, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SFN Vechta. Und Schmunkamp, Coach von Amasyaspor Lohne, ergänzte: „Es war nicht das schönste Spiel.“ Ein Spiel, in dem es auch keinen Sieger gab – SFN und Amasyaspor trennten sich am Samstagnachmittag mit einem 1:1 (1:0).

Zwischen den Zeilen konnte man vernehmen, dass die Lohner mit dem Unentschieden besser leben konnten. Sie sind damit auch nach fünf Spielen noch ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis) – als einziges Team der Liga. „Das war unser erstes Ziel, wir wollten ungeschlagen bleiben. Daher sind wir zufrieden“, erklärte Schmunkamp. Dass sein Team den Sprung auf Platz zwei verpasste, nahm er unaufgeregt zur Kenntnis: „Klar, es wäre schön gewesen. Aber so ist es halt. Wir nehmen den Punkt gerne mit.“ Schmunkamp räumte auch ein, „dass Vechta die klareren Chancen hatte“. Riesner sah es ähnlich: „Wir hatten drei, vier richtig dicke Dinger. Leider haben wir es versäumt, das 2:0 zu machen.“

Im weiten Rund des Reiterwaldstadions, wo am nächsten Samstag (11. September, 19.00 Uhr) die Motoren dröhnen und der Deutsche Langbahn-Meister ermittelt wird, hatten sich rund 250 Derby-Interessierte eingefunden – darunter auch ein Dutzend „Groundhopper“ aus Berlin, dem Ruhrpott und den Niederlanden. Auf der anderen Seite der Straße, im SFN-Stadion am Bergkeller, lief Teil eins der „Abrissparty“. Die Kids hatten dort Spaß in der Hüpfburg, die Fußball-Fans bekamen parallel dazu schwere Derby-Kost serviert.

Amasyaspor hatte in der ersten Halbzeit einige Probleme zu lösen. Dennis Bart und Sefa Oral mussten verletzt raus – und mit dem 0:1 zur Pause war Lohne gut bedient. Brice Witte hatte in der 17. Minute für SFN Vechta getroffen, per Abstauber im dritten Versuch nach einem Kopfball von Philipp Ihnken im Anschluss an eine Ecke. Und Anthony Masumba Djebou hatte zehn Minuten später das 2:0 auf dem Fuß – die erste Großchance für SFN, die ungenutzt blieb.

Nach dem Seitenwechsel wurde Amasyaspor etwas offensiver. Der Wille, das Spiel zu drehen, war da, große Chancen gab es allerdings nicht. Das 1:1 durch Ahmet Yilmaz fiel dann unter gütiger Mithilfe von SFN (65.). Die Gastgeber hatten danach zwei sehr gute Chancen durch Flemming Sager, der nach Flanken von Dominik Soremba zweimal am starken Amasyaspor-Keeper Franz Zerhusen scheiterte (67./ 82.). So blieb es beim Remis, das den Gästen besser schmeckte.

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