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Altenoythe und der kurze Weg in den DFB-Pokal

Die Hohefelder Fußballer sind noch im NFV-Pokal dabei und können vielleicht ihren Coup aus dem vorigen Jahr auf Bezirksebene wiederholen.

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Elfmeterhelden: Der Jubel nach dem Gewinn des Bezirkspokals war beim SV Altenoythe riesengroß. Vielleicht gelingt den SVA-Kickern der ganz große Coup im Wettbewerb auf Niedersachsenebene – einen Platz im DFB-Pokal eingeschlossen.   Foto: Wulfers

Elfmeterhelden: Der Jubel nach dem Gewinn des Bezirkspokals war beim SV Altenoythe riesengroß. Vielleicht gelingt den SVA-Kickern der ganz große Coup im Wettbewerb auf Niedersachsenebene – einen Platz im DFB-Pokal eingeschlossen.   Foto: Wulfers

Es ist ein gutes dreiviertel Jahr her, da sicherten sich die Fußballer des SV Altenoythe den Bezirkspokal. Die Coronapandemie hatte dafür gesorgt, dass die letzten Runden nicht mehr wie geplant ausgetragen werden konnten. Stattdessen trafen sich die acht Teilnehmer am Viertelfinale auf neutralem Platz, in der Sportschule Lastrup, um den Gewinner der Trophäe im Elfmeterschießen auszumachen.

Die Altenoyther eröffneten den Wettbewerb mit der letzten Achtelfinalpartie. Nach einem 5:4 über den VfR Voxtrup (Landesliga) marschierten die Hohefelder gegen BW Borssum (5:3), gegen Vorwärts Nordhorn (3:2) um im Endspiel gegen den SV Brake mit 4:3 durch.

Diesmal geht es eine Etage höher um die Wurst

Als Sieger auf Bezirksebene durften die Mannen um Trainer Christian Thölking im Niedersachsenpokal starten. Und hier könnte sich die Geschichte wiederholen – nur eben eine Etage höher. In der ersten Runde erwischte der SVA ein Freilos, das Achtelfinale gegen den VfL Oldenburg kam nicht mehr zur Austragung. Corona ließ diese nicht zu. Und angesichts der aktuellen Lage scheint eine „normale“ Fortführung des Wettbewerbs zweifelhaft.

„Wir wollen den Verbandspokal natürlich sehr gerne weiter ausspielen“, sagt Jürgen Stebani, Vorsitzender des Spielausschusses im Niedersächsischen Fußballverband (NFV). „Aber das wird ein ganz schwieriges Kapitel. Wir haben bereits mehrere Szenarien in Betracht gezogen, aber noch keines finalisiert. Wir wollen den Pokal zu Ende bringen – und nicht mit Losen – wenn es irgendwie geht.“

Das wäre die allerletzte Variante, auf die der NFV zurückgreifen würde. Am liebsten wäre dem Verband die sportliche Lösung, in dem die ausstehenden Begegnungen noch ausgetragen werden. Daher sind die Pokalwettbewerbe von der bevorstehenden Annullierung der Saison in Niedersachsen ausgenommen.

Elfer-Krimi ist eine denkbare Alternative

Sollten „normale“ Fußballspiele bis Saisonende aber nicht möglich sein, wäre die Ermittlung des NFV-Pokalsiegers – zumindest im Strang der Amateure – durchaus denkbar. „Auch das wäre uns lieber als ein Losverfahren“, sagt Stebani, der allerdings keine verlässliche Prognose abgibt, wie es weitergeht. „Es gibt keinen Königsweg, aber wir haben den klaren Willen, den Pokal im Rahmen des Machbaren auszuspielen. Vielleicht können wir ja im Juni die Spiele tatsächlich ansetzen.“

Für Bezirksligist Altenoythe, klassenniedrigster Verein, der noch im Wettbewerb ist, wäre das Elfmeterschießen hingegen wohl die beste Lösung: Einerseits haben die SVA-Kicker ihre Qualitäten „vom Punkt“ bereits hinlänglich bewiesen und dieser Modus wäre der allerkürzeste Weg in den DFB-Pokal, für den sich der Gewinner des Verbandspokals qualifiziert. Und so mag der eine oder andere Hohefelder bereits von einem Kräftemessen mit einem der ganz Großen aus der Bundesliga träumen.

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