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Adventssingen in Visbek: Schöne Kulisse und tolle Klänge

Rund 400 Besucher waren am Donnerstag auf dem Marktplatz dabei. Sie sangen gemeinsam Weihnachtslieder und sammelten Spenden für "Sportler gegen Hunger".

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Große Stimmkraft: Die Sänger fanden sich am Donnerstag wieder direkt vor dem Visbeker Rathaus ein. Fotos: Schikora

Große Stimmkraft: Die Sänger fanden sich am Donnerstag wieder direkt vor dem Visbeker Rathaus ein. Fotos: Schikora

Dass am Ende knapp 400 Sängerinnen und Sänger vor Ort waren, hat selbst die Organisatoren ein wenig überrascht. Kurz vor dem Start hatte es auf dem Visbeker Marktplatz nämlich noch relativ leer ausgesehen. Aber Burkhard Bramlage wurde wieder einmal in seinen Eindrücken bestätigt: „Die Visbeker kommen immer sehr spät – aber sie kommen“, sagte der Vereinsvorsitzende von RW Visbek mit einem Lächeln, als er vom 4. Adventssingen für die OV/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“ berichtete. Rot-Weiß hatte das Event abermals gemeinsam mit dem Tennisverein Visbek organisiert.

Die Bevölkerung nahm das Angebot zur Einstimmung auf Weihnachten am Donnerstagabend dankend an. Insgesamt 17 Weihnachtslieder wurden mit musikalischer Begleitung gesungen. Die Chöre der Gemeinde sowie der Musikverein überzeugten dabei ebenso wie die Visbeker Superaltliga-Fußballer. „Der Musikverein hat für einen super Sound gesorgt“, freute sich Bramlage, der ebenso der Firma Road Sound dankte. Sie habe dazu beigetragen, dass es eine „sehr professionelle Veranstaltung“ gewesen sei.

Nach der Begrüßung durch die Vereinsvorsitzenden Yves Böhm (TV Visbek) und Burkhard Bramlage (RW Visbek) wurde es direkt musikalisch. Das zweistündige Singen wirkte sich dabei aber nicht negativ aufs Konsumverhalten aus. „Da wurde auf jeden Fall gut was umgesetzt“, so Bramlage. Er berichtete vom „perfekten Wetter zum Glühweintrinken“. Aber auch die schöne Bratwurstbude, die von Bürgermeister Gerd Meyer gesponsert wurde und für ein Weihnachtsmarkt-Flair sorgte, war sehr beliebt.

Zwischen den Liedern zog Dirigent Johannes Kühling auch am Mikrofon die Besucher in seinen Bann, indem er ihnen einiges zu den einzelnen Liedern erzählte. „Er ist einfach ein Profi“, sagte Bramlage.

Eine fünfköpfige Mannschaft nahm sich dann auch noch der Spendensammlung an und ging mit Boxen durch die Menge. Die Auszählung läuft noch, aber Burkhard Bramlage geht von einer „schönen Spende“ aus. Auch in dieser Hinsicht dürfte auf die Visbeker also Verlass sein.

Die Organisatoren waren außerdem extrem froh über die schöne Kulisse. Burkhard Bramlage richtete stellvertretend einen großen Dank an alle Beteiligten, die mit ihrer Bereitschaft zum Mitsingen für eine tolle Atmosphäre gesorgt hätten. Obwohl das Programm nach knapp zwei Stunden beendet war, gingen die letzten Gäste erst nach Mitternacht. Man könnte also die Theorie aufstellen: Die Visbeker kommen zwar spät – aber sie gehen auch spät. Bramlages Fazit: „Es war echt genial.“

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