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Abstiegskrimi für Löninger Basketballer

In der 2. Regionalliga ist am Samstagabend der BBC Osnabrück zu Gast. VfL-Coach Guido Thöle: „Mein Team muss körperlich zulegen."

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Antreiber: Spielmacher Justus Krause (Mitte) möchte den VfL Löningen am Samstagabend zum Sieg führen. Nur gegen Quakenbrück durfte die Mannschaft bislang über ein Erfolgserlebnis jubeln. Foto: Bettenstaedt

Antreiber: Spielmacher Justus Krause (Mitte) möchte den VfL Löningen am Samstagabend zum Sieg führen. Nur gegen Quakenbrück durfte die Mannschaft bislang über ein Erfolgserlebnis jubeln. Foto: Bettenstaedt

Die Saison ist noch lang, doch die Basketballer des VfL Löningen wissen genau: Am Samstagabend steht in der 2. Regionalliga Nord (Staffel West) einiges auf dem Spiel. Von 19 Uhr an trifft das Schlusslicht in der heimischen Sporthalle an der Ringstraße auf den Tabellenvorletzten: die „Black Bulls“ vom BBC Osnabrück. Dann geht es im Kampf um den Klassenerhalt um zwei enorm wichtige Punkte. „Braunschweig II hat schon vor Beginn der Serie zurückgezogen und steht als erster Absteiger fest. Eine Mannschaft müssen wir auf jeden Fall noch hinter uns lassen – am besten zwei“, sagt Löningens Coach Guido Thöle. Wie viele Klubs genau absteigen müssen, steht nämlich noch nicht fest.

Auf die Unterstützung ihrer Fans werden die VfL-Basketballer am Samstag verzichten müssen. Denn der Klub folgt der Empfehlung der Regionalliga-Verantwortlichen, dass die Partien aufgrund der brisanten Coronalage ohne Publikum ausgetragen werden sollen. „Das ist natürlich schon ein Nachteil für uns“, sagt Thöle.

Nun also soll die Negativserie von sechs Niederlagen in Folge vor leeren Rängen enden. Seit mehr als zwei Monaten warten die Löninger auf ein Erfolgserlebnis: Nur beim 88:61 gegen den TSV Quakenbrück durften sie bislang über einen Sieg jubeln. „Die beiden Spiele am Samstag gegen Osnabrück und eine Woche später bei der TSG Westerstede II haben eine große Bedeutung für uns“, sagt Guido Thöle.

Lukas Knobbe und Jonas Breher kehren in den VfL-Kader zurück

Bei den „Black Bulls“, die das VfL-Team aus vielen Duellen in unterklassigen Ligen kennt, waren vor der Saison einige Leistungsträger abgewandert, weil sich diverse Geldgeber aufgrund der finanziellen Folgen der Pandemie zurückgezogen hatten. Dennoch sind im BBC-Aufgebot einige starke Akteure zu finden, wie der Guard Finn Kuhlmann, der aktuell bester Schütze der Osnabrücker ist. Pro Begegnung legt der flinke Flügelspieler satte 25,3 Punkte auf – der drittbeste Wert der gesamten Liga. Dabei versenkt er pro Partie 4,2 Dreier im Schnitt.

Coach Guido Thöle fordert von seiner Mannschaft derweil vor allem eines: „In körperlicher Hinsicht haben wir die Regionalliga noch immer nicht angenommen – da müssen die Jungs zulegen.“ Die Spieler würden zu oft mit sich selbst oder den Schiedsrichtern hadern. „So gehen Konzentration und Disziplin verloren.“

Immerhin kehrt der physisch enorm starke Center Lukas Knobbe am Samstag in den VfL-Kader zurück, nachdem er zuletzt krankheitsbedingt gefehlt hatte. „Er weiß, dass er vorweg gehen muss“, sagt Guido Thöle. Während auch Jonas Breher wieder dabei ist, bangt der Trainer noch um den Einsatz der angeschlagenen Hannes Kalvelage und Joop Hömmen. Wer auch immer am Samstagabend das Parkett betritt, die Löninger wissen ganz genau, was sie wollen: Einen Sieg im Abstiegskrimi.

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