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74:92 - Rasta verliert auch in Hamburg

Beim Wiedersehen mit Ex-Coach Pedro Calles kassieren Vechtas Bundesliga-Basketballer die elfte Niederlage im elften Saisonspiel.

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Unter Druck: Rastas Kapitän Josh Young (links) gegen die Hamburger Max DiLeo und Kameron Taylor. Foto: nph/Witke

Unter Druck: Rastas Kapitän Josh Young (links) gegen die Hamburger Max DiLeo und Kameron Taylor. Foto: nph/Witke

Das Warten auf den ersten Saisonsieg geht weiter, die Negativserie hält auch im neuen Jahr an: Die Basketballer von Rasta Vechta haben auch ihr elftes Spiel verloren. Der Tabellenletzte der Bundesliga kassierte am Samstagabend eine 74:92 (27:49)-Niederlage bei den Hamburg Towers und hängt mit nunmehr 0:22 Punkten auf dem letzten Platz fest. Rastas Topscorer in Hamburg war Center Dennis Clifford mit 17 Punkten, er holte zudem zehn Rebounds. Ebenfalls zweistellig punkteten Josh Young (13), Tim Hasbargen (11) und Ike Iroegbu (10). Rasta leistete sich 19 Ballverluste und hatte zudem eine schwache Dreier-Quote von nur 24 Prozent (6/25). Das Spiel und seine Etappen:

Das 1. Viertel: Rastas Wiedersehen mit Ex-Coach Pedro Calles begann mit einem schnellen 3:8-Rückstand. Calles' Nachfolger Thomas Päch nahm nach gut fünf Minuten seine erste Auszeit, denn nach dem bereits vierten Ballverlust lag sein Team mit 7:15 zurück. Rasta, das erneut ohne den verletzten Philipp Herkenhoff spielen musste, hatte Probleme mit dem Defense-Druck der Towers, die in Sachen Steals die Nummer eins der Liga sind. Beim 9:19 war der Rückstand des Tabellenletzten erstmals zweistellig, nach zehn Minuten hieß es dann 16:24 aus Rasta-Sicht. Mit anderen Worten: Im elften Saisonspiel verlor Rasta zum elften Mal das erste Viertel (im Schnitt mit acht Punkten Differenz).

Das 2. Viertel: Rasta startete mit einem 0:7-Lauf ins zweite Viertel - und Päch nahm sofort die nächste Auszeit. Einem kleinen Strohfeuer mit vier Punkten von Ike Iroegbu und Dennis Clifford folgte eine 0:10-Serie zum 20:43. Rasta taumelte über das Parkett in HH-Wilhelmsburg und stolperte in diverse Towers-Fallen. Beim 25:49 verbuchte Rasta seinen bislang größten Rückstand, die offensiv harmlosen Gäste waren in dieser Phase chancenlos. 

Big Men unter sich: Will Vorhees, Maik Kotsar und Dennis Clifford (von links). Foto: nphWitkeBig Men unter sich: Will Vorhees, Maik Kotsar und Dennis Clifford (von links). Foto: nph/Witke

Die Statistik zur Pause: Topscorer der ersten Halbzeit war Hamburgs Center Maik Kotsar mit 13 Punkten. Ebenfalls stark: Towers-Wirbelwind T.J. Shorts mit neun Punkten, drei Assists und vier Steals. Für Rasta hielt Dennis Clifford mit acht Punkten und acht Rebounds dagegen. Großen Anteil am 22-Punkte-Rückstand zur Pause hatte auch eine gruselige Dreier-Quote (1/13), lediglich Tim Hasbargen traf vor der Pause von jenseits der 6,75-m-Linie - und das ganz früh zum 3:4. 

Das 3. Viertel: Offensiv kam Vechta etwas besser in die Gänge, Rasta machte im dritten Viertel immerhin 29 Punkte und damit zwei mehr als in der gesamten ersten Halbzeit. Aber: Die Defense war nicht konstant genug, um den Rückstand spürbar zu reduzieren. Hamburg traf unter anderem vier Dreier und hielt so den Gegner auf Distanz. 35:61, 44:63, 47:67, 56:73 - Rasta lief weiter hinterher. 

Das 4. Viertel: Die Moral stimmte. Rasta ließ nicht locker und kam mit einer 8:0-Serie auf 64:75 ran - nur noch elf Punkte Differenz und noch sieben Minuten zu spielen. Rasta verpasste danach zweimal die Chance, den Rückstand auf unter zehn Punkte zu verkürzen - und dann hieß es wieder 64:84. Die Partie war entschieden. 

Der Ausblick: Nach einem intensiven Dezember sowie vier Spielen rund um Weihnachten und Neujahr wird's nun etwas ruhiger. Am kommenden Freitag (8. Januar) trifft Rasta Vechta daheim auf Brose Bamberg. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr.


Hamburg Towers - Rasta Vechta 92:74 (49:27)

  • Viertel: 24:16, 25:11, 24:29, 19:18.
  • Punkte Hamburg: Maik Kostar (19), Kameron Taylor (17), T.J. Shorts (13), Zack Cuthbertson (9), Jordan Swing (8), Bryce Taylor (8), Marvin Ogunsipe (6), Justus Hollatz (5), Max DiLeo (6), Terry Allen (3).
  • Punkte Vechta: Dennis Clifford (17), Josh Young (13), Tim Hasbargen (11), Ike Iroegbu (10), Robin Christen (7), Stefan Peno, Will Vorhees (je 6), Jean Salumu (4).

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