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72:82 - Rasta läuft wieder nur hinterher

Der heimische Basketball-Bundesligist kassiert beim Mitteldeutschen BC seine achte Niederlage im achten Saisonspiel.

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Im Angriffsmodus: Rastas Josh Young (links) gegen Marko Krstanovic. Foto: Bez

Im Angriffsmodus: Rastas Josh Young (links) gegen Marko Krstanovic. Foto: Bez

Große Enttäuschung kurz vor Weihnachten: Die Basketballer von Rasta Vechta haben auch ihr achtes Saisonspiel in der 1. Bundesliga verloren. Die Mannschaft von Trainer Thomas Päch zog am Mittwochabend beim Mitteldeutschen BC mit 72:82 (27:49) den Kürzeren und leistete sich dabei wieder einmal ein schlechtes Auftaktviertel (9:26). Mit 0:16 Punkten geht's nun in die Feiertage - und danach heißen die Gegner Crailsheim, Oldenburg und Hamburg. Schwere Zeiten für Rasta. In Weißenfels war Jean Salumu mit 17 Punkten der erfolgreichste Werfer bei Vechta, gefolgt von Dennis Clifford, Josh Young (je 14) und Philipp Herkenhoff (10). Das Spiel und seine Etappen:  

Das. 1. Viertel: Nichts Neues in der Stadthalle Weißenfels, auch im achten Saisonspiel gab Rasta das Auftaktviertel ab. Diesmal war's ein Start zum Vergessen. Bereits nach gut vier Minuten musste Rastas Coach Thomas Päch die erste Auszeit nehmen, sein Team lag mit 2:12 zurück.  Der MBC, der mit 0:8 Punkten in die Saison gestartet war und sich zuletzt mit drei Auswärtssiegen in Folge ins Tabellenmittelfeld vorgearbeitet hatte, nutzte Rastas Fehler in der Defense eiskalt aus. Und vorne klappte bei Vechta nichts. Über 5:12 und 5:20 fiel Rasta auf 9:26 zurück. „Minus 17“ nach zehn Minuten - der schlechteste Start in dieser Saison.

Das 2. Viertel: Auch die ersten zwei Minuten des zweiten Viertels gingen klar an den MBC. Beim 12:33 lag Rasta schon mit 22 Punkten zurück. Immerhin: Josh Young traf im sechsten Versuch den ersten Rasta-Dreier. Peu à peu wurde es etwas besser, beim 25:39 und 27:41 war Rasta wieder auf 14 Punkte dran. Aber dann kassierte der Gast noch mal eine 0:8-Serie zum 27:49-Pausenstand.

Streng bewacht: Rastas Philipp Herkenhoff beim Wurf. Foto: BezStreng bewacht: Rastas Philipp Herkenhoff beim Wurf. Foto: Bez

Die Statistik zur Pause: MBC-Routinier Sergio Kerusch war mit 13 Punkten der Topscorer der ersten Halbzeit, gefolgt von seinem Teamkollegen Shavon Coleman (10) und Rastas Josh Young (9). Die Gastgeber hatten eine starke Dreier-Quote (7/15), bei Rasta war diese Bilanz erneut bescheiden (3/13). Auch bei der Zweier-Quote lagen Welten zwischen dem MBC (7/12) und Rasta (7/20). Und: „Minus 22“ war Rastas größter Pausenrückstand in dieser BBL-Saison, nur im Pokalspiel gegen Göttingen war's noch schlechter (38:62).

Das 3. Viertel: Wer auf Rastas Aufholjagd wartete, wurde zunächst bitter enttäuscht. Beim 35:61 betrug Vechtas Rückstand schon 26 Punkte. Während sich Rasta jeden Wurf hart erkämpfen musste, sah es beim MBC viel flüssiger aus. Und die selbstbewussten Gastgeber trafen auch schwere Würfe. Und Rasta? Jean Salumu zündete irgendwann den Turbo und führte sein Team mit acht Punkten zu einer 15:3-Serie zum 50:64. Der Kampfgeist stimmte, und auch beim Viertelende war Rasta wieder auf 14 Punkte dran (55:69).

Das 4. Viertel: Rastas Aufholjagd geriet ins Stocken, weil man zu viele Offensivrebounds des MBC zuließ, vorne freie Würfe nicht traf und sich zudem zwei, drei fatale Fehlpässe leistete. 57:74, 59:76 - der Rückstand blieb hoch. Aber Rasta gab nicht auf. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende waren die Gäste beim 68:76 wieder halbwegs dran. Mehr ließ der MBC aber nicht zu. 

Der Ausblick: Nach zwei Auswärtsspielen in Ludwigsburg und Weißenfels folgen für Rasta nun zwei Heimspiele in Serie. Am Sonntag (27. Dezember, 18.00 Uhr) gastieren die Hakro Merlins Crailsheim im Rasta-Dome, drei Tage später steigt das Weser-Ems-Derby gegen die EWE Baskets Oldenburg (Mittwoch, 30. Dezember, 19,00 Uhr).


Mitteldeutscher BC - Rasta Vechta 82:72 (49:27)

  • Viertel: 26:9, 23:18, 20:28, 13:17.
  • Punkte MBC: Quinton Hooker (14), David Brembly, Sergio Kerusch, Shavon Coleman (je 13), Michal Michalak (8), Roko Rogic, Kyndahl Hill (je 6), Philipp Hartwich (5) und A.J. Brodeur (4).
  • Punkte Vechta: Jean Salumu (17), Dennis Clifford, Josh Young (je 14), Philipp Herkenhoff (9), Will Vorhees (6), Robin Christen (4), Tim Hasbargen (3), Jordan Barnett und Stefan Peno (je 2).

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