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70:68 – Rasta Vechta II erarbeitet sich den Matchball

Der Basketball-Regionalligist hat die Aschersleben Tigers im ersten Finalduell besiegt. Die Zuschauerzahl beim Spiel im Rasta-Dome war beeindruckend.

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Fast Hand in Hand: Rasta Vechtas Routinier Kevin Smit (rechts) am Freitagabend im Duell mit Patrick Lyons von den Aschersleben Tigers. Foto: Neddermann

Fast Hand in Hand: Rasta Vechtas Routinier Kevin Smit (rechts) am Freitagabend im Duell mit Patrick Lyons von den Aschersleben Tigers. Foto: Neddermann

Das Spiel hatte eigentlich alles, was ein Finale so braucht: Es war nicht nur eng, sondern sogar sehr eng. Und die Kulisse war hervorragend: Insgesamt 817 Zuschauer waren zum ersten Spiel der Best-of-3-Finalserie in der 1. Basketball-Regionalliga Nord zwischen Rasta Vechta II und den Aschersleben Tigers in den Rasta-Dome gekommen. Und mit Ausnahme der rund 30 Gästefans gab es nach dem Spiel nur strahlende Gesichter: Das „Farmteam“ des Zweitligisten setzte sich knapp mit 70:68 (36:37) durch und hat sich dadurch einen Matchball für das zweite Spiel in Aschersleben am Sonntag (16.00 Uhr) erarbeitet. Dann kann Rasta II den Aufstieg in die 2. Bundesliga ProB bereits eintüten.

Vechtas Trainer Hendrik Gruhn bezeichnete den Erfolg seiner Mannschaft als „Arbeitssieg.“ Er führte aus: „Wir kamen über 40 Minuten nicht in unser Spiel und haben den erwünschten Rhythmus leider nicht aufbauen können.“ Die Aschersleben Tigers waren mit einem klaren Plan in die Partie gegangen. „Man hat gesehen, dass sie Kevin das Leben zur Hölle machen wollen“, sagte Gruhn. Gemeint war Kevin Smit, der absolute Führungsspieler bei Rasta II. Der Plan ging am Ende aber nicht vollkommen auf: Smit, der als einziger Akteur 40 Minuten durchspielte, war mit 26 Punkten der Vechtaer Topscorer. Auch Marshwan Blackmon (17) punktete zweistellig, während bei den Gästen Udun Osakue mit 24 Punkten und elf Rebounds hervorstach.

Es soll kein zweites Heimspiel hinzukommen

Der abgekämpfte Kevin Smit hielt nach dem Spiel fest: „Sie haben uns das Leben schwer gemacht.“ Seine Mannschaft könne jedoch stolz sein, dass sie trotz einer durchwachsenen Leistung letztlich gewonnen hat. Zur tollen Kulisse im Rasta-Dome meinte Smit: „Mega geil, es macht einfach immer Spaß, hier zu spielen.“

Dennoch ist Rasta II natürlich gewillt, es nicht zu einem weiteren Heimspiel kommen zu lassen. „Unser Ziel ist, Sonntag den Sack zuzumachen“, sagte Smit. Er und sein Coach erklärten, man dürfe im zweiten Spiel nicht so viele Offensivrebounds zulassen. Außerdem, so Gruhn, sei man am Freitag „zu schludrig“ gewesen.

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