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59:63 - Rasta verliert gegen Frankfurt

Rasta Vechtas Chancen auf das Viertelfinale beim Finalturnier der Basketball-Bundesliga sind stark gesunken.

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Auf Tuchfühlung: Rastas Max DiLeo (rechts) attackiert Joe Rahon. Foto: nph

Auf Tuchfühlung: Rastas Max DiLeo (rechts) attackiert Joe Rahon. Foto: nph

Rasta Vechta hat im Kampf um ein Viertelfinal-Ticket beim Finalturnier der Basketball-Bundesliga in München einen herben Dämpfer kassiert. Die Mannschaft von Trainer Pedro Calles verlor am Donnerstagnachmittag das wichtige Duell gegen die Skyliners Frankfurt mit 59:63 (34:31). Topscorer bei Rasta waren Trevis Simpson (19 Punkte) und Jaroslaw Zyskowski (18). Bester Werfer bei Frankfurt war Yorman Polas Bartolo (16). Für Rasta geht es am Samstag gegen Alba Berlin weiter, am Montag folgt die Partie gegen Brose Bamberg.

Das Spiel gegen Frankfurt und seine Etappen:

Die Ausgangslage: Basketballer sprechen ja gerne von einem "Do-or-die"-Spiel - die Bezeichnung passte. Beide Teams waren noch sieglos und standen unter Druck. Frankfurt hatte zuvor gegen Alba Berlin (72:81) und Ludwigsburg (77:80) verloren, Vechta nur gegen Ludwigsburg (76:81). Rasta hatte die längere Pause, aber einen kleineren Kader. In der abgebrochenen Hauptrunde - Rasta war Sechster, Frankfurt lag nur auf Platz 14 - gab es ein Duell, das Vechta mit 73:65 gewann.

Das Personal: Vechtas kleiner 10-Mann-Kader war komplett, allerdings war Kapitän Josh Young (Knie) angeschlagen. Und die Skyliners? 2,12-m-Center Leon Kratzer befindet sich nach wie vor im Aufbautraining nach einem Muskelfaserriss, auch das Vechta-Spiel kam zu früh für ihn. Shaquille Hines stößt unterdessen nicht mehr zum Team hinzu, sein Trainingsrückstand ist einfach zu groß.  Und: Topscorer Lamont Jones (17,4 Punkte pro Spiel in der Hauptrunde), der gegen Ludwigsburg verletzt vom Feld humpelte, konnte gegen Vechta auch nicht spielen.

Wohin nit dem Ball? Quantez Robertson( links) gegen Rasta-Neuzugang Jaroslaw Zyskowski. Foto: nphWohin nit dem Ball? Quantez Robertson( links) gegen Rasta-Neuzugang Jaroslaw Zyskowski. Foto: nph

Das 1. Viertel: Rasta Vechta startete deutlich fokussierter und aggressiver als gegen Ludwigsburg. Der Lohn: ein schnelles 11:5 durch Punkte von Trevis Simpson (7) und Jaroslaw Zyskowski (4). Später führte Rasta mit 17:9. In den letzten vier Minuten des Viertels geriet der Motor aber ins Stottern, Rasta kassierte einen 0:6-Lauf zum 17:15. Es war ein zähes Ringen mit vielen Fehlwürfen und Wacklern.

Das 2. Viertel: Rasta sammelte sich und erarbeitete sich mit dem 24:19 wieder ein kleines Polster. Aber: Wie gewonnen, so zerronnen. Ein 0:8-Lauf bescherte Rasta den ersten Rückstand (24:27). Es war kein schönes Spiel, beide Teams schwächelten an der Dreier-Linie (Frankfurt 2/11, Rasta 3/16) – und dann wurde es laut. Skyliners-Coach Sebastian Gleim kassierte 1:23 Minuten vor dem Ende des Viertels zwei technische Fouls in Folge wegen Meckerns. Feierabend für ihn – und kurz danach ein 34:31 für Rasta.

Das 3. Viertel: Viel Stückwerk, wenig Spielfluss – beide Teams sammelten Turnovers statt Punkte. In den ersten sechs Minuten gab es nur drei erfolgreiche Würfe und elf Ballverluste. Erst später lief es etwas runder – mit Vorteilen für die Skyliners, die sich eine 43:38-Führung erarbeiteten. Vechta hatte seinen Rhythmus komplett verloren und blieb nur dank Simpson und Zyskowski dran.

Das 4. Viertel: Rasta startete mit einem 7:0-Lauf in den Schlussabschnitt und führte mit 51:45, kurz danach dann mit 56:52. Aber es reichte nicht. Eine 0:8-Durststrecke zum 56:60 brach dem Calles-Team das Genick. Ein Dreier von Zyskowski brachte noch mal neue Hoffnung, aber Frankfurts litauischer Center-Neuzugang Gytis Masiulis machte mit einem Korbleger plus Freiwurf den Deckel für die Hessen drauf.

Viel zu dirigieren: Rasta-Coach Pedro Calles vor der Bank. Foto: nphViel zu dirigieren: Rasta-Coach Pedro Calles vor der Bank. Foto: nph

Skyliners Frankfurt - Rasta Vechta 63:59 (31:34)

  • Viertel: 15:17, 16:17, 14:10, 18:15
  • Punkte Frankfurt: Polas Bartolo (16), Robertson (12), Masiulis (9), Freudenberg (8), Rahon (6), Vargas, McQuaid (je 4), Völler, Schoormann (je 2). 
  • Punkte Vechta: Simpson (19), Zyskowski (18), Wainright (9), DiLeo (7), Herkenhoff, Rebec, Young (je 2).

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