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34:34 – Dinklager Handballer jubeln zu früh

Der Landesligist erlebte im Heimspiel gegen Bramsche ein Wechselbad der Gefühle. Der Siegtreffer in letzter Sekunde wurde erst gegeben – und dann zurückgenommen.

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Am Gegenspieler vorbei: Timon Schröder vom Handball Landesligisten TV Dinklage im Spiel gegen Bramsche. Foto: Schikora

Am Gegenspieler vorbei: Timon Schröder vom Handball Landesligisten TV Dinklage im Spiel gegen Bramsche. Foto: Schikora

Es war wie so oft nach einem Unentschieden im Handball: Beim TV Dinklage wusste man nicht so recht, ob man sich jetzt freuen oder ärgern sollte. Unmittelbar nach Spielende war die Sache zumindest klar: ärgern. Und wie.

Mit der Schlusssirene hatte Jannis Südkamp beim 34:34 (14:17) im Landesliga-Duell gegen den TuS Bramsche den umjubelten Siegtreffer erzielt. Doch die Schiedsrichter nahmen das Tor zurück – der Ball soll erst während der Schlusssirene im Tor gelandet sein.

„Er war vorher drin. Das konnte man auf dem Video sehen. Aber es war minimal. Kein Vorwurf an die Schiedsrichter“, sagte Dinklages Trainer Markus Gabler. Er gab zu: „Am Ende war ich mir mit Bramsches Trainer einig, dass das Unentschieden gerechtfertigt war.“

Nach einer 8:1-Serie zum 33:30 sah Dinklage schon wie der Sieger aus

Angesichts des Spielverlaufs war der Punkt für den TVD auch nicht selbstverständlich. In einer schnellen Partie fiel Dinklage nach der Pause auf 20:25 (40.) und 25:29 (46.) zurück. Eine Woche nach dem bitteren 25:26 gegen Bohmte drohte die zweite Saisonniederlage. Zur Begeisterung der Fans schaffte Dinklage dann mit einer 8:1-Serie zum 33:30 (55.) die Wende.

Doch das Momentum wechselte wieder und so stand am Ende das Remis. Gabler ärgerte sich über das Zeitstrafenverhältnis von 6:3 gegen seine Mannschaft, vor allem aber über die schlechte Abwehrleistung.

Den Punktverlust nahm er dagegen gelassen hin. „Wir sind jetzt leicht weg von ‚Wir steigen auf‘, aber das ist eigentlich gar nicht so schlecht. Der Druck hemmt auch ein bisschen“, sagte Gabler.

Erfreulich: Niklas Rottinghaus' Handverletzung erwies sich als nicht so dramatisch. Er warf mit getapter Hand fünf Tore. Treffsicher zeigte sich auch Rechtsaußen Andre Grote (10/3). Und für Paul Nordlohne (6) gab's sogar ein Sonderlob vom Trainer: „Er drängt sich immer mehr auf.“

Weitere TVD-Tore: Matthias Andreßen (6), Jannis Südkamp (4), Timon Schröder (2), Tom Janning (1).

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