Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

3:2 in Essen: VfL Oythe liefert starkes Saison-Finale

Die Zweitliga-Volleyballfrauen wenden nach einem 1:2-Rückstand das Blatt. Trainer Ali Hobst spricht von einer "überragenden Mannschaftsleistung“.

Artikel teilen:
Am Ende jubelt der VfL: Das Team um Zuspielerin Anne Jansen (Nr. 7) gewann in Essen. Foto: Schikora

Am Ende jubelt der VfL: Das Team um Zuspielerin Anne Jansen (Nr. 7) gewann in Essen. Foto: Schikora

Der VfL Oythe hat die Punktspiel-Saison 2020/21 in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord der Damen mit einem kleinen Paukenschlag beendet. Am Sonntag trat die Mannschaft von Trainer Ali Hobst zum letzten Duell beim Tabellendritten VC Essen an – und gewann mit 3:2 (25:17, 22:25, 16:25, 25:10, 15:7), womit das Team zum Abschluss noch in den zweistelligen Punktebereich vorstieß.

Ali Hobst bezeichnete die Oyther Mannschaftsleistung in Essen als „überragend“. Der Sieg sei für ihn auch keine Überraschung gewesen, wenn er das Leistungsvermögen seiner Truppe bedenke. Schon beim Testspiel am Freitag bei den Volleys Borken (2:3/fünf feste Sätze) habe sich das abgezeichnet. Hobst, der am Sonntag seine Startformation ohne Wechsel durchspielen ließ, sagte: „Wir haben über weite Strecken stabil gespielt.“ Man habe sich – anders als in einigen vorangegangenen Partien – dafür auch belohnt. Und in entscheidenden Momenten seien auch taktische Vorgaben gut umsetzt worden.

Oythe, zuvor von der Volleyball Bundesliga (VBL) als Corona-Härtefall anerkannt, hat die Serie damit nach einer einfachen Runde vorzeitig beendet und wird in der Tabelle außerhalb der Wertung geführt. Seit Anfang November durfte der Klub nach einer Landkreis-Verfügung nicht mehr in der Antonianumhalle trainieren und spielen und war dadurch spieletechnisch stark in Rückstand geraten. Derweil wollen die zwölf noch im Spielbetrieb befindlichen Rivalen die Rest-Saison bis zum 24. April zu Ende bringen.

Der VC Essen hatte am Samstagnachmittag schon ein Fünfsatzspiel wegstecken müssen; beim 3:2 (23:25, 25:21, 22:25, 26:24, 15:8)-Sieg gegen den Eimsbütteler TV standen die Ruhrpottlerinnen 117 Spielminuten auf dem Feld. Gegen Oythe waren es 105 Minuten.
Der VfL war am Sonntag in der Sporthalle Bergeborbeck im ersten Durchgang das tonangebende Team. Mit mehreren kleinen Punkterallyes zog Oythe den Westdeutschen den Zahn. Nach 4:0 und 8:4 waren 16:11, 20:14 und 24:17 weitere Stationen; gleich der erste Satzball wurde zur 1:0-Führung genutzt.

Enger verlief der zweite Spielabschnitt, in dem Oythe zu Anfang erstmals ins Hintertreffen geriet, dann aber mit 9:6 führte, ehe ein 0:5- und ein 5:0-Lauf folgten (14:11 für Oythe). Doch Essen hatte den längeren Atem und verbuchte nach einer 19:16-Führung bei 24:19 fünf Satzbälle, von denen die Gäste drei abwehrten, ehe der VCE per 25:22 den 1:1-Satzausgleich herstellte.

Im dritten Set lagen beide Teams weiter nah beieinander. Es hieß 4:4 und 10:10, ehe sich Essen langsam absetzte. Über 16:11 ging es zum 21:14 und 25:16. Wer dachte, das war's jetzt für den VfL, sah sich getäuscht: Die Gäste kamen auf der vierten Etappe eindrucksvoll zurück: Über 8:4, 16:6 und 20:9 vollendete das Hobst-Team im ersten Satzball zum fulminanten 25:10.

7:0-Serie im Tiebreak bremst VC Essen aus

Also Tiebreak. Mit einem 3:0-Start verschafften sich die Oytherinnen ein solides Fundament. In der Folge punktete Oythe beständig weiter, aber Essen kam wieder ran. Mit einer 7:0-Serie ging's dann zum 14:6; nach einem vergebenen Matchball und einer VfL-Auszeit saß Matchball Nummer zwei zum 15:7 – ein gelungener Schlusspunkt einer denkwürdigen Saison.

So verpassen sie nichts mehr. Mit unseren kostenlosen Newslettern informieren wir Sie über das Wichtigste aus dem Oldenburger Münsterland. Jetzt einfach für einen Newsletter anmelden!

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

3:2 in Essen: VfL Oythe liefert starkes Saison-Finale - OM online