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3:2 – Holdorf reicht eine gute erste Halbzeit gegen Steinfeld

Der HSV hat das Landesliga-Derby für sich entschieden. Aber in der zweiten Hälfte waren die Falken nah dran am Punktgewinn.

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Ein wichtiges Tor: Holdorfs Thomas Mikulskij trifft per Foulelfmeter zum 3:1 im Derby gegen Falke Steinfeld. Foto: Schikora

Ein wichtiges Tor: Holdorfs Thomas Mikulskij trifft per Foulelfmeter zum 3:1 im Derby gegen Falke Steinfeld. Foto: Schikora

Der Favorit hat sich durchgesetzt, aber es war eine verdammt enge Kiste. Im Südkreisderby der Fußball-Landesliga besiegte Aufsteiger SV Holdorf die Gäste von Falke Steinfeld mit 3:2 (3:1) und hat damit den vierten Dreier im neunten Auftritt eingefahren. Unterdessen bleiben die Falken weiterhin ohne Sieg am Tabellenende.

Die Partie vor rund 250 Zuschauern nahm nach verhaltenem Beginn alsbald Fahrt auf. Beide Teams suchten den Weg nach vorne, wobei die Aktionen der Holdorfer zielstrebiger und genauer waren. Nach 20 Minuten traf Andrej Homer mit einem abgefälschten Distanzschuss, den Falke-Schlussmann Lars Goebel nicht mehr richtig zu fassen bekam, zum 1:0. Doch fast im Gegenzug fiel der Ausgleich für Steinfeld: Christoph Höge brachte Oleksii Mazur im Strafraum zu Fall, den fälligen Elfmeter verwandelte Julian Rudi sicher zum 1:1 (21.).

Es ging munter weiter. Nach 26 Minuten rauschte ein 30-m-Freistoß von HSV-Innenverteidiger Stefan Moormann an den Außenpfosten (26.). Dann fiel das 2:1. Nach sehenswerter Vorarbeit von Torben Hilge und Steven Bentka besorgte Stephan Höge per Hechtkopfball am langen Pfosten die erneute Holdorfer Führung (32.) – ein klasse Spielzug mit zwei Diagonalwechseln. Noch vor der Pause erhöhte Thomas Mikulskij per Elfmeter nach Foul von Oleksii Mazur an ihm selbst auf 3:1 (41.).

Mazur verkürzt und verpasst dann den Ausgleich

Der Aufsteiger aus Holdorf, bei dem vor allem die Flanken von Kapitän Steven Bentka für Gefahr sorgten, ging mit einem weitaus besseren Gefühl in die Pause als das Schlusslicht, bei dem ein sehr engagierter Trainer Artur Zimmermann an der Außenseite viele Kommandos und Hinweise für seine Mannschaft gab. Ein Einsatz, der sich zunächst nicht auszahlte.

Aber nach dem Pausengang kam Steinfeld „giftiger und galliger“ aus der Kabine, befand HSV-Sprecher Sebastian Beckmann. „Und wir haben zwei Gänge runtergeschaltet und den Faden verloren.“ In der 73. Minute markierte Oleksii Mazur per Kopfball nach präziser Flanke von Hendrik Brundiers das 2:3 für die Falken. Nach 84 Minuten gab es fast eine Kopie dieser Kombination, aber Mazur köpfte den Ball am HSV-Tor vorbei. „Eine Riesenchance“, atmete Sebastian Beckmann auf.

Den Sieg für die Platzherren bezeichnete er aufgrund der ersten Hälfte als verdient, aber nach den zweiten 45 Minuten sei er er wiederum auch nicht verdient gewesen. „Wir sind froh, dass wir die Punkte eingesackt haben.“ Gegen Schüttorf brauche man am Sonntag eine klare Steigerung. Ein starkes Spiel attestierte Beckmann dem Youngster Moritz Kniffke, der erstmals 90 Minuten durchspielte. Und Falke? Die gute Moral des Teams blieb am Ende unbelohnt.

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