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3:1 in Mühlen: Bevern gewinnt das erste OM-Duell in der Aufstiegsrunde

Tom Ungemach brachte Mühlens Landesliga-Fußballer in Führung, doch der SV Bevern konterte durch Sebastian Sander, Bernd Gerdes und Sascha Thale.

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Vorteil Bevern: Der SVB setzte sich in Mühlen mit 3:1 durch. Foto: Schikora

Vorteil Bevern: Der SVB setzte sich in Mühlen mit 3:1 durch. Foto: Schikora

Die Leistung war absolut in Ordnung, nur das Ergebnis stimmte nicht: Die Fußballer von GW Mühlen sind mit einer Niederlage in die Landesliga-Aufstiegsrunde gestartet. Die Mannschaft von Coach Andreas Hinrichs zog am Mittwochabend gegen den SV Bevern mit 1:3 (1:0) den Kürzeren. Hinrichs sprach nach dem ersten von vier OM-Duellen in der Top-8-Runde von einer „unglücklichen Niederlage“ und sagte: „Ich denke, ein Remis wäre okay gewesen. Aber es sollte halt nicht sein.“

Im ersten Spiel nach der Corona-Zwangspause – GW Mühlen hatte insgesamt 18 positive Fälle – habe sein Team das „Maximale rausgeholt“ und „aufopferungsvoll gekämpft“, so Hinrichs. Am Ende habe sich mit Bevern aber ein „starker Gegner mit sehr viel individueller Qualität“ durchgesetzt. Für Bevern war's nach dem 1:1 in Melle bereits der zweite gelungene Auswärtsauftritt in der Aufstiegsrunde.

Die siegreichen Gäste, die keine Lizenz für die Oberliga beantragt haben, verbesserten sich in der Tabelle von Platz sechs auf Rang vier.  „Die Mannschaft kann und will jedes Spiel gewinnen. Dass wir in den verbleibenden Spielen Gas wegnehmen, wird nicht passieren“, sagte Beverns Co-Trainer Peter Hölzen mit Blick auf den Lizenz-Wirbel. Mühlen fiel auf Platz sechs zurück und hat am Sonntagnachmittag mit BW Papenburg (2.) das nächste Schwergewicht vor der Brust.

Weg mit dem Ball: Mühlens Außenverteidiger Robert Kröger (rechts) klärt die Situation vor dem Beverner Joshua König. Foto: SchikoraWeg mit dem Ball: Mühlens Außenverteidiger Robert Kröger (rechts) klärt die Situation vor dem Beverner Joshua König. Foto: Schikora

Angesichts von sechs Ausfällen wegen Verletzungen, Gelbsperre oder Urlaub sowie den Corona-Nachwirkungen musste Hinrichs in Sachen Aufstellung improvisieren – und er beorderte Hannes Büscherhoff aus dem Mühlener Kreisliga-Team erstmals in die Startelf (auf die zweite Sechser-Position neben Tom Ungemach). Im Vergleich zum völlig verkorksten Staffel-II-Abschluss in Steinfeld (0:1) zeigte sich Mühlen in allen Bereichen deutlich verbessert. Und GWM ging auch durch Ungemach in Führung (22., schöner Schlenzer ins lange Eck mit links). Das 1:0 zur Pause sei allerdings „etwas glücklich“ gewesen, so Hinrichs. Bernd Gerdes (19.) und Sebastian Sander (33.) hatten gute Möglichkeiten für Bevern. Und Hölzen hielt fest: „Die erste Halbzeit war von uns nicht so der Brüller.“

Nach dem Seitenwechsel hatte Mühlen zunächst alles unter Kontrolle, Bevern kam nicht durch. Und dann folgten 15 Minuten, „in denen alles gegen uns lief“, wie Hinrichs sagte. Das 1:1 durch Sebastian Sander (57., starker Konter nach Mühlener Freistoß und Pass von Albi Dosti) bezeichnete Hinrichs als „maximal bitter“, das 1:2 durch einen 22-m-Freistoß von Bernd Gerdes (67.) war „mindestens genauso unglücklich“, weil zuvor ein Foul an Ungemach nicht geahndet worden sei. Und dann sah der gut spielende Büscherhoff auch noch die Gelb-Rote Karte (71.). Sehr ärgerlich, denn Vincent von Lehmden stand bereits zur Einwechselung für Büscherhoff parat. Für die Entscheidung sorgte dann Beverns Kapitän Sascha Thale, der den Ball aus 18 Metern mit Urgewalt in den Winkel jagte (90.+2). „Ein krasses Ding“, so Hinrichs.


GW Mühlen - SV Bevern 1:3 (1:0)

  • GW Mühlen: Wilhelm - C. Westermann, Stukenborg, Olberding, Kröger - Ungemach, Büscherhoff - Leiber (78. Hinxlage), Willenbrink, Pöhlking - Albers (63. Klaphake).
  • SV Bevern: Puncak - Bramscher, Stoimenou, Hennig, Schockemöhle - Dosti (81. Tepe), König (64. Thoben), Gerdes, Thale - Liegmann, Sander (90. Kanjo).
  • Tore: 1:0 Ungemach (22.), 1:1 Sander (57.), 1:2 Gerdes (67.), 1:3 Thale (90.+2).

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