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26:30 - Fehlstart für GW Mühlens Handballerinnen

Zum Auftakt der Oberliga-Saison unterlagen die Grün-Weißen der SG Friedrichsfehn. Dabei hatten sie zur Pause noch vorne gelegen.

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Am Block vorbei: Die Mühlenerin Kristina Albers wirft gegen Friedrichsfehn aus dem Rückraum. Foto: Schikora

Am Block vorbei: Die Mühlenerin Kristina Albers wirft gegen Friedrichsfehn aus dem Rückraum. Foto: Schikora

Andreas Espelage ärgerte sich. „Das war genau der Auftakt, den wir im Heimspiel vermeiden wollten – und er wäre vermeidbar gewesen“, stellte der Trainer der Mühlener Handballerinnen enttäuscht fest. Gut elf Monate nach ihrem letzten Pflichtspiel traten die GWM-Damen zum Auftakt der Oberliga-Saison erstmals wieder zu einem Duell um Punkte an – und zogen dabei in eigener Halle gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn nach einer 17:15-Pausenführung noch mit 26:30 (17:15) den Kürzeren.

Die Niederlage war vor allem ärgerlich, weil die junge Mühlener Mannschaft den Gast aus dem Ammerland in der ersten Halbzeit gut im Griff hatte. „Unsere Mannschaft setzte in den ersten rund 25 Minuten sämtliche Vorgaben ordentlich um“, fand Andreas Espelage. Ab dem 3:2 lag Mühlen permanent in Führung, zumeist mit zwei oder drei Toren. Doch schon Ende der ersten Halbzeit deutete sich an, dass die Konzentration nachließ. „Mehrere Fehlpässe, unvorbereitete Abschlüsse und ein wenig Pech stellten sich ein“, berichtete Espelage.

Nach dem Wechsel wurde diese Schwäche dann gnadenlos bestraft. Espelage beklagte „etliche ebenso ungewöhnliche wie unnötige technische Fehler“. Die Folge war ein 1:7-Einbruch zum 18:22 (38.). „Davon haben wir uns bis zum Abpfiff nicht mehr erholt“, sagte Espelage, der zudem den „athletisch überforderten“ Schiedsrichtern ein schlechtes Zeugnis ausstellte, ohne damit die eigene Schwäche relativieren zu wollen: „Damit mussten beide Mannschaften umgehen.“

Ex-Dinklagerin schenkt Mühlen neun Tore ein

Bis zum 25:27 (52.) durfte Mühlen noch auf die Wende hoffen, doch am Ende reichte es nicht. Großen Anteil am Sieg der Gäste hatte die frühere Dinklagerin Laura Lampe (9 Tore/davon 1 Siebenmeter). Ruth Kampers traf dreimal für „Fri-Pe“.

Tore: Isabelle Bolles (8/1), Madeline Matos Ferreira (5), Anna-Maria Bünker (3), Luzia Kühling (3/1), Alina Schillmöller, Louisa Schuh (je 2), Amelie Simon, Emmi Bloemen, Charlotte Westermann (je 1).

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