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23:28 - Vechtas Handballerinnen verlieren beim SC Alstertal

Der heimische Drittligist hatte große Probleme im Angriff. „Wir haben verdient verloren“, sagte SFN-Coach Christoph Nisius nach der Partie in Hamburg.

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In Bedrängnis: Vechtas Tina Schwarz in Hamburg. Foto: Gabi Müller

In Bedrängnis: Vechtas Tina Schwarz in Hamburg. Foto: Gabi Müller

Christoph Nisius kam gleich auf den Punkt, der Trainer der Drittliga-Handballerinnen von SFN Vechta holte bei seinem Fazit nicht groß aus. „Das war ernüchternd, das war enttäuschend“, sagte er am Sonntagabend. Das zweite SFN-Spiel unter seiner Regie war da noch keine halbe Stunde vorbei, die Eindrücke von der zweiten Niederlage waren also noch ganz frisch. „Wir haben verdient verloren“, sagte Nisius über das 23:28 (8:13) beim SC Alstertal-Langenhorn.

Mit nunmehr 13:15 Punkten liegt SFN zwar weiter auf Platz acht der 3. Liga Staffel A. Aber beim Bestreben, den Gang in die Abstiegsrunde zu verhindern, war die Niederlage beim Tabellennachbarn (6./16:14) nicht gerade förderlich. Die Teams ab Platz sieben müssen in die Abstiegsrunde. Viel Zeit zum Ärgern hat die SFN-Crew nicht: Bereits am Dienstagabend (20.00 Uhr) folgt das Nachholspiel beim Tabellenvorletzten TSV Altenholz, der am Samstag nur knapp gegen den Buxtehuder SV II (3.) verloren hat (31:32).

Auf die Frage, ob die jüngste Niederlage auch auf die coronabedingte Zwangspause mit zwei Spielausfällen in Serie zurückzuführen sei, sagte Nisius: „Im Moment ist ja alles eine Lotterie. Wer ist fit? Wer hat Corona? Wer ist komplett? Aber ich hab' keine Lust auf diese Ausreden. Das ist die 3. Liga, damit muss man umgehen können. Wir haben es heute nicht geschafft, unsere Kräfte so zu mobilisieren, dass wir hier punkten.“

Bereits in der ersten Halbzeit schaufelte sich SFN ein tiefes Loch. Im Angriff lief wenig zusammen. Aus einem 4:5 wurde ein 4:9, später hieß es 6:13, zur Pause dann 8:13. Acht Tore in 30 Minuten – eine miese Bilanz. Das sah auch Nisius so: „Wir hatten 13 Fehlwürfe in der Halbzeit und haben deren Torhüterin zur Königin gemacht.“ Was den SFN-Coach besonders ärgerte: Sein Team warf ständig nach unten – also dorthin, wo die kleine Alstertal-Keeperin ihre zuvor angekündigten Stärken hatte.

Nach dem Seitenwechsel fiel Vechta auf 10:17 und 13:20 zurück, aber dann griffen ein paar Umstellungen. Beim 20:23 hatte SFN erstmals die Chance, wieder auf zwei Tore heranzukommen, kassierte dann aber ein Tor in Überzahl. Beim 21:24 war der Gast wieder in Schlagdistanz, um dann aber entscheidend auf 21:27 zurückzufallen. „Wir hatten in dieser Phase zu viele technische Fehler“, haderte Nisius: „Es hat einfach nicht gereicht.“


SC Alstertal-Langenhorn - SFN Vechta 28:23 (13:8)

  • Vechta: Carolin Tiedeken, Rike Kühling - Luca Vodde (6), Tina Schwarz (5/4), Svenja Ruhöfer (4), Jane Müller, Ria Hacek (je 2), Klara Germann, Nele Müller, Carla Clasen, Leonie Schreiber (je 1), Maylin Aumann, Paula Clasen, Maike Deeben.
  • Beste Werferinnen Alstertal: Levke Sulek (5/2), Verona Adusei, Ann-Karolin Lache (je 4).
  • Zuschauer: 61
  • Nächstes Spiel: Dienstag (15.2., 20.00 Uhr) beim TSV Altenholz.

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