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2:3 - VfL Oythe macht in Stralsund Fortschritte

Es war eine umkämpfte und spannende Volleyballpartie vor einer Geisterkulisse. Trainer Zoran Nikolic verteilte Lob.

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Freie Bahn: Oythes Frederique Nicole (Mitte) im Angriff gegen Stralsund. Foto: Andre Gschweng

Freie Bahn: Oythes Frederique Nicole (Mitte) im Angriff gegen Stralsund. Foto: Andre Gschweng

Es war die fünfte Niederlage in Folge – aber mit einem klar erkennbaren Aufwärtstrend: Volleyball-Zweitligist VfL Oythe holte sich am Sonntag beim 2:3 (25:21, 19:25, 26:28, 25:20, 9:15) in der Halle der Stralsunder Wildcats einen Punkt.

Auf den will die Mannschaft von Trainer Zoran Nikolic im nächsten Heimspiel am kommenden Samstag gegen Fortuna Bonn aufbauen – und dann in die Siegspur zurückkehren. „Das war heute ein großer Fortschritt“, freute sich der VfL-Coach nach den spannenden 122 Spielminuten an der Ostsee: „Ich bin zufrieden mit dem Punkt.“ Nikolic sah eine viel stabilere Oyther Mannschaft als zuletzt, als es drei 0:3-Niederlagen in Folge gegeben hatte.

Es wäre auch noch mehr drin gewesen im Geisterspiel beim bisherigen Tabellennachbarn, der nun punktemäßig schon deutlich entrückt ist. Oythe vergab im dritten Durchgang drei Satzbälle. „Das war letztlich entscheidend für das Spiel“, urteilte Zoran Nikolic. Nach 32 Minuten ging dieser Satz in der Overtime mit 28:26 an Stralsund.

Bitter: Drei vergebene Satzbälle im dritten Durchgang

Die Gastgeberinnen hatten sich schon am Samstag für den VfL eingespielt; allerdings waren sie beim 3:0 (25:23, 25:16, 25:12) gegen den VCO Münster nicht sehr gefordert. Anders war es gegen den VfL. Nach der frühzeitigen Abreise um 7.30 Uhr hatte Oythe eine geregelte Spielvorbereitung, um mit Beginn gleich da zu sein. „Wir hatten einen konzentrierten Start“, lobte Zoran Nikolic. Oythe spielte mit der gleichen Startformation wie in Leverkusen und zog über 8:4, 12:9 und 19:13 unaufhaltsam in Richtung Satzgewinn. Mit dem dritten Satzball wurde das 25:21 perfekt gemacht. Unter anderem durch schwächere Aufschläge geriet Oythe im zweiten Abschnitt ins Hintertreffen. 6:8, 13:16, 16:22 und am Ende 19:25 lauteten die Stationen.

Der dritte Satz war der umkämpfteste. Zu Anfang führten die Gäste, doch bei 7:12, 9:16 und 11:19 schienen alle Felle davonzuschwimmen. Aber Oythe kämpfte sich heran. Plötzlich hieß es 23:23, die nachfolgenden drei Satzbälle wehrte Stralsund allesamt ab, um dann selbst die erste Gelegenheit zum Satzerfolg eiskalt auszunutzen.

Auch auf der vierten Etappe war nicht klar ersichtlich, wohin die Reise gehen würde. Bis zum Oyther 13:11 lagen beide Mannschaften nah beieinander, dann führte Oythe 18:12, ließ Stralsund auf 20:19 herankommen, um schließlich mit 25:20 abzuschließen. Also Tiebreak! Auch hier war es bis zum 7:7 völlig pari. Aber die alte VfL-„Krankheit“ – schnelle Punktverluste bei eigener Annahme – kam wieder durch. So geriet Oythe via 7:10 und 8:12 auf die Verliererstraße.

Dennoch: Das ganze Team verkaufte sich teuer. „Mit solchen Leistungen hätten wir heute mehr Punkte“, sagte Zoran Nikolic rückblickend. Besonders Sandra Hövels – zur MVP gewählt – gefiel in der Mitte; auch Kapitänin Franka Poniewaz und die Kanadierin Frederique Nicole hatten starke Momente.

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