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2:1 gegen Amasya: Frisia springt auf Platz 5

Goldenstedt muss nach einer 2:0-Führung am Ende zittern. Sven Gerlach und Lennart Thöle liefern jeweils ein Tor und eine Vorlage.

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Glück und Trauer eng beieinander: Die Goldenstedter Marek Gorzolka, Lennart Thöle und Sven Gerlach (von links); Amasyaspors Henning Tönnies ist enttäuscht. Foto: Schikora

Glück und Trauer eng beieinander: Die Goldenstedter Marek Gorzolka, Lennart Thöle und Sven Gerlach (von links); Amasyaspors Henning Tönnies ist enttäuscht. Foto: Schikora

Dritter Heimsieg in Folge: Die Bezirksliga-Fußballer von Frisia Goldenstedt bauten am Sonntagnachmittag ihre kleine Heimserie beim 2:1 (2:0)-Derbysieg gegen Amasyaspor Lohne aus. Damit wechselten sich in den letzten sechs Spielen der Frisia gleichzeitig auch immer Sieg und Niederlage ab. Tabellentechnisch schoben sich die Goldenstedter an Lohne II und Brockdorf vorbei auf Platz fünf, die Gäste aus Lohne bleiben dagegen im unteren Mittelfeld auf Rang elf hängen.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer im Huntestadion ein ereignisarmes Duell, das aber zwei Höhepunkte besaß. Und diese verbuchten die Hausherren in puncto zweier Tore in Person von Sven Gerlach und Lennart Thöle für sich. Zunächst erzielte Rechtsaußen Gerlach nach einer starken Vorbereitung von Thöle sehr sehenswert vom Strafraumeck mit dem Außenrist das 1:0 (17.). Eine Viertelstunde später tauschten Torschütze und Vorbereiter dann die Rollen. So köpfte Thöle eine Ecke von Gerlach vollkommen unbedrängt in das Lohner Gehäuse von Keeper Franz Zerhusen ein - 2:0 (32.). Die Frisia zeigte sich im ersten Durchgang vorne effizient und ließ hinten mit ihrer routinierten Viererkette nichts anbrennen.

Das änderte sich allerdings nach dem Pausentee. Amasya legte seine Zurückhaltung ab und wurde ein ums andere Mal gefährlich. Vor allem Angreifer Alper Yilmaz besaß zwei große Möglichkeiten, das Ergebnis enger zu gestalten. Erst scheiterte er mit einem Freistoß an Frisia-Schlussmann Henrik Wübbeler (70.), woraufhin er einen Schuss knapp neben das Tor setzte (77.). Nur eine Minute später zappelte der Ball aber dann auch im Frisia-Kasten. Nach einem Ballverlust in der Goldenstedter Vorwärtsbewegung schalteten die Lohner ihrerseits blitzschnell um und schickten mit einem Steilpass den eingewechselten Ahmet Koc auf die Reise, der alleine vor Wübbeler die Nerven behielt und somit den 2:1-Anschlusstreffer markierte (78.). „Das hat man regelrecht kommen sehen“, berichtete Frisia-Betreuer Stefan Westerhoff. Zum Ausgleich reichte es für den Bezirkspokal-Halbfinalisten aus Lohne letztlich aber nicht mehr. Goldenstedt biss in den letzten zwölf Minuten noch einmal auf die Zähne und rettete den Sieg und die drei Punkte über die Ziellinie.

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