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14 Fragen an Vechtas Vereine

Der Fußballkreis holt sich bei seinen 26 Klubs ein Stimmungsbild ein. Dabei wird auch nach der Informationspolitik gefragt - die war zuletzt kritisiert worden.

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Die Pause hält an: Auf den Plätzen herrscht Leere. Foto: Lünsmann

Die Pause hält an: Auf den Plätzen herrscht Leere. Foto: Lünsmann

Wie soll ein möglicher Abbruch aussehen? Eine Annullierung ohne Auf- und Absteiger? Nur Aufsteiger? Sowohl Auf- als auch Absteiger? Was soll passieren, wenn in diesem Jahr gar nicht mehr gespielt werden darf? Und was ist eigentlich mit der Wechselfrist? Diese und weitere Fragen treiben derzeit die niedersächsische Fußballszene unterhalb der vierten Liga um. Nach dem klaren Votum, bei dem sich die Mehrheit der Vereine für einen Abbruch der Saison und gegen den vom Niedersächsischen Fußballverband (NFV) ins Spiel gebrachten Vorschlag einer späteren Fortsetzung ausgesprochen hatte, hat sich der NFV-Kreisverband Vechta am Montagabend erneut an seine Vereine gewandt – mit einem Fragebogen.

Insgesamt 14 Fragen hat die Vechtaer NFV-Spitze in einem Dokument an die Vereine verschickt, um sich ein ausführlicheres Stimmungsbild einzuholen. Zur Erinnerung: 15 Vereine hatten gegen die Fortsetzung der Saison gestimmt, elf dafür. Die Klubs haben nun auf freiwilliger Basis bis zum 6. Mai Zeit, dem NFV-Kreis Vechta ihre Positionen zu übermitteln.

NFV-Kreis Vechta erneuert Kritik am Landesverband

„Unserer Meinung nach ist bislang seitens des Verbandes zu wenig mit den Vereinen gesprochen worden, sondern eher von oben herab“, begründet David Lücker aus dem NFV-Kreisvorstand die Entscheidung für eine Befragung der VEC-Klubs. Die Vereine seien „ein Stück weit überfordert damit gewesen, so schnell, so kurzfristig ein Votum abzugeben“.

Will Vereine mehr beteiligen: David Lücker aus dem NFV-Kreisvorstand. Foto: SchikoraWill Vereine mehr beteiligen: David Lücker aus dem NFV-Kreisvorstand. Foto: Schikora

Der Fragebogen ist in vier Abschnitte unterteilt: Der erste beschäftigt sich mit dem Vorgehen des Verbands rund um den Vorschlag des Präsidiums, die Saison ab Mitte August bzw. September fortzusetzen. Zuletzt hatte es auch von einigen Klubs heftige Kritik an der Informationspolitik des NFV gegeben.

Im zweiten Block wird die Haltung zu möglichen Entscheidungen abgefragt – wie etwa der Gestaltung des Abbruchs (Annullierung, nur Aufsteiger oder Auf- und Absteiger) und der Wertung (aktueller Stand, Hinserie oder Quotientenregelung).

Im dritten Block wird nach notwendigen Ordnungsänderungen gefragt – zum Beispiel nach der Wechselfrist und den Regelungen für den Jugendbereich. Im vierten und letzten Abschnitt können die Vereine eigene Anmerkungen vornehmen. Diese will der NFV-Kreis Vechta dem Verband dann ab dem 6. Mai übermitteln. In einer Telefonkonferenz am Dienstagabend hatte das Präsidium das weitere Vorgehen bis zum 11. Mai festgelegt (siehe Instagram-Beitrag).

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