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11 Fragen an...

Kathrin Grupp (VfL Oythe).

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Hofft, wieder ran zu dürfen: Kathrin Grupp. Foto: Schikora

Hofft, wieder ran zu dürfen: Kathrin Grupp. Foto: Schikora

In der Serie „11 Fragen an...“ stellt sich ein Spieler oder eine Spielerin aus dem Fußball-Kreis unseren Fragen.

Heute mit: Kathrin Grupp: Die 27 Jahre alte Defensivspielerin des Frauen-Kreisligisten VfL Oythe hat das Fußballspielen im Alter von 14 Jahren beim VfL Löningen angefangen. Seit nunmehr vier Jahren läuft die Notfallsanitäterin von den Maltesern Vechta nun im Dress des VfL auf.

Fußball ist meine Leidenschaft, weil... ich das Gefühl liebe, gemeinsam als Team den Platz zu betreten. Man entwickelt zusammen so viel Motivation und Ehrgeiz. Es herrscht ein solches Gemeinschaftsgefühl, dass man sich untereinander stetig anfeuert – sei es im Spielgeschehen oder auch von der Bank aus.

Mein schwierigster Fußball-Moment? Ich habe mittlerweile schon in ein paar Teams gespielt und muss sagen, dass es mir immer schwerfiel, einer Mannschaft meinen Wechsel anzukündigen. Ich hatte vorher viele emotionale Momente mit meinen Teamkolleginnen geteilt, da ist es mitunter sehr traurig, wenn man den Schlussstrich zieht.

Mein schönster Fußball-Moment? Die gegnerische Mannschaft spielte den Ball nach vorne. Wir standen dabei recht hoch. Nachdem die Gegnerin mehrere meiner Teamkolleginnen samt Torhüterin bereits überlaufen hatte, legte ich den Sprint meines Lebens hin, holte sie ein und grätschte im allerletzten Moment den Ball von ihren Füßen. Meine Mitspielerinnen haben mich sehr hochgelobt.

Mein Lieblingsgegner? SV Carum. Wie überall bekannt, haben es Derbys ja meist in sich.

Meine schwerste Verletzung? Außer ein paar Bänderdehnungen und Prellungen ist nichts Nennenswertes dabei. Das darf auch gern so bleiben.

Mein Lieblingstrainer (außer dem jetzigen)? Uwe Scheffler. Damals spielte ich beim VfL Löningen in der C-Jugend und wir hatten eine tolle Mannschaft mit einem enormen Zusammenhalt.

Meine Stärken auf dem Platz? Ich bin sehr ausdauernd und zielstrebig.

Wenn ich Kabinen-DJ wäre, dann... würde ich eine Playlist mit den motivierendsten Liedern zusammenstellen, die wir dann vor Spielbeginn hören. Da dürfen meine Favoriten „Blinding Lights“ von The Weeknd sowie ein Remix vom Lied „Spectrum (Say my name)“ von Florence + The Machine nicht fehlen.

Mein Lieblingsessen nach einem harten Spiel? Um die Wahrheit zu sagen, ist es mir nach einem anstrengenden Spiel viel wichtiger, gemeinsam ein Bierchen oder Alster zu trinken. Und wenn der Hunger dann doch ruft, würde ich mich über eine Pommes mit Mayo – frisch vom Imbiss – freuen.

Mein Verein ist besonders, weil... er sich in Zeiten von Corona hingebungsvoll um seine Mitglieder kümmert und online präsent ist. Fußball im Herrenbereich und Volleyball sind unsere großen Aushängeschilder und haben verdientermaßen die meisten Anhänger. Trotz allem würde ich mich freuen, wenn der Damenfußball generell etwas mehr Beachtung bekäme.

Mein Traumwechsel? In der aktuellen Zeit würde ich mich einfach darüber freuen, wenn ich überhaupt mal wieder mit meinem Team auf dem Platz stehen dürfte. Das fehlt wohl jedem, der Mannschaftssport betreibt.

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