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11 Fragen an...

Vanessa Evers (1. Damen bei BW Langförden).

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Würde zu den Bayern wechseln: Vanessa Evers. Foto: Evers 

Würde zu den Bayern wechseln: Vanessa Evers. Foto: Evers 

In der Serie „11 Fragen an...“ stellt sich jeweils ein Spieler aus dem Fußball-Kreis unseren Fragen.

Heute mit: Vanessa Evers Die 24-jährige stammt aus Langförden – und spielt auch dort Fußball. Als Kapitänin und Verteidigerin ist sie mit BWL in der Kreisliga aktiv. Evers ist bereits seit 2006 im Verein und arbeitet bei Hellmann Poultry in Vechta als Maschinenbauingenieurin.

Fußball ist meine Leidenschaft, weil . . . der Teamgeist einzigartig ist. Die gesamte Mannschaft ist ein wichtiger Punkt, weshalb ich es liebe, auf dem Fußballplatz zu stehen. Und ein weiterer Grund, weshalb mir Fußball so wichtig ist, ist die Gleichheit auf dem Platz. Beim Fußball geht es nicht darum, ob jemand groß oder klein, dick oder dünn ist, es geht um die Leistung und um Teamwork!

Mein schwierigster Fußball-Moment? War die Niederlage im Kreispokal-Finale 2015. In einem hitzigen Finalspiel stand es nach 90 Minuten 2:2, somit folgte dann das Elfmeterschießen. Dort sollte es einfach nicht sein und der letzte Schuss von uns ging dann nicht ins Tor.

Mein schönster Fußball-Moment? Das war ganz klar die Kreismeisterschaft 2013/2014. Erst ein Jahr zuvor sind wir mit einigen Spielerinnen aus der B-Jugend in die 1. Damen hochgezogen worden. Es war ein tolles Erlebnis mit einer grandiosen Meisterfeier bei uns im Sportlerheim. Das Witzigste dabei war, dass der Pokal ein paar Minuten nach der Übergabe bereits demoliert war. Der Deckel ist in seine Einzelteile zerfallen. Der Pokal war der großen Freude einfach nicht gewachsen ;-).

Mein Lieblingsgegner? Seit einigen Jahren die Damenmannschaft von Holdorf/Handorf-Langenberg. Die Mannschaft ist ein immer ernst zu nehmender Gegner. Jedes Spiel ist geprägt von enorm viel Ehrgeiz und Kampf, aber dennoch steht Fairplay im Vordergrund. Ich hoffe, dass wir noch oft die Gelegenheit bekommen werden, gegeneinander spielen zu können und anschließend vielleicht den ein oder anderen köstlichen Gerstensaft zu trinken.

Meine schwerste Verletzung? Das war bisher Gott sei Dank nicht so gravierend. In der E-Jugend bin ich mal durch gegnerisches Verschulden auf mein Steißbein gefallen und war für zwei Wochen außer Gefecht.

Meine bisher unangenehmste Gegenspielerin? Das kann ich gar nicht genau benennen. Im Training ist es auf jeden Fall Sabrina Moormann-Bauer. Durch ihren Ehrgeiz geht sie selbst im Trainingsspiel nicht halbherzig in den Zweikampf.

Meine Stärken auf dem Platz . . . dienen zum großen Teil dem Mannschaftsgefüge. Ich denke, dass ich das Team gut zusammenhalte und motiviere. Außerdem bin ich beidfüßig, das hat mir in vielen Situationen schon geholfen.

Wenn ich Kabinen-DJ wäre, dann .  . . hätte jeder gute Laune. Eine gute Mischung aus den klassischen 90ern und Malle-Musik ist das Geheimrezept jeder Kabinen-Party.

Mein Lieblingsessen nach einem harten Spiel . . . ist Pizza in der Vereinskneipe Blömer. Mit Abstand die größte Vorliebe von uns allen ist die Pizza mit Dönerfleisch und Hollandaise. Und mein Lieblingsessen vor einem Spiel? Ganz klar ein Mettbrötchen mit Zwiebeln.

Mein Verein ist besonders, weil . ..  wir ein ganz großes Team sind. Die Mannschaften unterstützen sich gegenseitig und die Spieler trainieren nicht selten jüngere Teams. Die Langfördener leben für ihren Verein, jeder ist stolz darauf, Mitglied zu sein. Und die gemeinsamen Partys der Damenmannschaft mit den vielen Herrenmannschaften sind eine Hausnummer für sich.

Mein Traumwechsel? Wenn mich die Damen des FC Bayern München mal fragen würden, würde ich nicht unbedingt nein sagen. Aber ich bin in meinem Heimatverein super zufrieden.

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