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1:3 - Sorpesee vermiest VfL Oythe das Jubiläum

Volleyballerinnen unterliegen Tabellenvorletztem im 150. Zweitliga-Heimspiel. Derweil hatte Trainer Nikolic vor dem Anpfiff Corona-Sorgen.

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Angriff gegen Sorpesee: Marian Mischo (rechts) mit einem Versuch am Sonntagnachmittag. Foto: Schikora

Angriff gegen Sorpesee: Marian Mischo (rechts) mit einem Versuch am Sonntagnachmittag. Foto: Schikora

Nach dem Abpfiff ärgerte sich Zoran Nikolic so richtig. Der Trainer des Volleyball-Zweitligisten VfL Oythe war mit der Leistung seiner Spielerinnen beim 1:3 gegen RC Sorpesee (25:22, 24:26, 26:28, 12:25) überhaupt nicht zufrieden. „Alle haben schlecht gespielt“, urteilte der Serbe nach der zweiten Niederlage in Folge.

Am Anfang war die Stimmung noch gut: Schon bevor der Schiedsrichter die Partie angepfiffen hatte, flogen die ersten Bälle durch die Antonianumhalle. Anlässlich des 150. Heimspiels in der 2. Bundesliga Nord bedankten sich die Spielerinnen bei den Fans für die Treue, zudem hielt Obmann Matthias Schumacher eine Rede.

Danach wurde es ernst: Oythe kam gut in den ersten Satz und konnte den frühen Rückstand (0:1) schnell in ein 3:1 drehen. Ein paar Momente später stand es bereits 5:4. Auf beiden Seiten kam es zu Fehlern im Angriff und in der Verteidigung. Je länger der erste Satz ging, desto besser wurde das Nikolic-Ensemble. Oythe erhöhte auf 14:11. Vor allem die Angriffe von Franka Poniewaz sorgten für Gefahr, Libera Emma Moorkamp ließ wenig zu und verteidigte zuverlässig. Schlussendlich stellte Oythe via 19:17 auf 25:22.

Zu viele Fehler in Satz zwei

Im zweiten Satz sah alles lange nach dem 2:0 aus. Oythe führte erst 10:8, später deutlich mit 21:14. In der Schlussphase häuften sich Annahme- und Servicefehler, Sorpesee kam zurück – Oythe verlor mit 24:26. „Das ist unsere verdammte Krankheit. Wir müssen die Endphasen verbessern“, ärgerte sich Nikolic.

Auch im dritten Satz habe seine Mannschaft in der entscheidenden Phase „zu viele Fehler gemacht“. Der dritte Durchgang war lange ausgeglichen, zwischenzeitlich stand es 6:6, 14:16 und 22:23. In der Verlängerung kassierte Oythe dann aber das 26:28 – und das 1:2. „Das war ein Knackpunkt und hat uns verunsichert“, ärgerte sich Nikolic.

Oythe chancenlos im vierten Satz

Daraufhin war Oythe im vierten Satz chancenlos. In nur 24 Minuten kassierten die VfL-Damen 25 Punkte gegen sich – und erzielten selbst nur zwölf. „Ich muss da erst mal eine Nacht drüber schlafen“, sagte Nikolic.

Am Morgen vor dem Spiel hatte er wegen eines unklaren Corona-Tests einer Spielerin noch viele Fragezeichen im Kopf. „Erst am Nachmittag wusste ich dann, wen ich wirklich zur Verfügung habe“, sagte der Serbe. Schlussendlich fielen Sandra Hövels und Jule Nuxoll coronabedingt aus. Zudem musste Lina Köster krankheitsbedingt pausieren. Dementsprechend hatte Nikolic mit Sina Albers und Mila Engelmann nur zwei Spielerinnen auf der Bank. Zusätzlich stand noch Jule Lehmann als Libera zur Verfügung. Alle kamen zum Einsatz.

Jetzt soll es um die Kaderplanung gehen

Für Oythe steht jetzt eine zweiwöchige Pause an. Erst am 10. April (Sonntag, 16.00 Uhr) geht's für die VfL-Volleyballerinnen beim Eimsbütteler TV weiter. Bis dahin, so verriet Nikolic kürzlich, wollen die Verantwortlichen in Sachen Kaderplanung für die Saison 2022/23 entscheidend vorankommen. Derweil steht noch kein neuer Termin für die ausgefallene Begegnung bei VCO Münster fest.

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