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1:3 in Essen: VfL Oythe kommt zweimal vom richtigen Weg ab

Der Volleyball-Zweitligist war nach einer mittelmäßigen Leistung am Ende ohne Chance. Frederique Nicole feierte ihr Saisondebüt. Der Trainer erwartet noch viel von der Kanadierin.

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Zwei Spielerinnen, eine Idee: Oythes Marian Mischo (links) und Carina Mählmeyer, hier im Spiel gegen den 1. VC Stralsund. Foto: Schikora

Zwei Spielerinnen, eine Idee: Oythes Marian Mischo (links) und Carina Mählmeyer, hier im Spiel gegen den 1. VC Stralsund. Foto: Schikora

Nach zwei Siegen hintereinander musste der VfL Oythe am Samstagabend wieder eine Niederlage quittieren. Das Volleyball-Zweitligateam von Trainer Zoran Nikolic unterlag beim VC Essen nach 97 Spielminuten mit 1:3 (22:25, 15:25, 25:16, 19:25 und rutschte in der Tabelle von Rang acht auf zehn ab. Als spielentscheidend sah Zoran Nikolic die zu ungefährlichen Aufschläge seiner Mannschaft, die den „Pottperlen“ damit in die Karten spielten. Essen kam in der kampfbetonten Partie zum fünften Sieg im achten Saisonspiel und nimmt nun Kurs auf höhere Tabellenregionen.

Zoran Nikolic setzte in der Bergeborbeck-Sporthalle erstmals Neuzugang Frederique Nicole ein. Die Mittelblockerin aus Kanada konnte die Niederlage in dem nach Trainer-Auffassung „mittelmäßigen“ VfL-Team nicht verhindern, bot aber gute Ansätze. Sie habe im Service und Block ordentlich gepunktet, so Nikolic, der ergänzte: „Für das erste Mal bin ich zufrieden. Aber ich erwarte noch viel mehr von ihr.“ Im Training soll Frederique Nicole weiter Schritt für Schritt machen.

Apropos Training: Frequenz und Intensität im Übungsbetrieb sollen beim VfL Oythe langfristig erhöht werden. „Dreimal pro Woche ist zu wenig für die 2. Bundesliga. In der nächsten Saison werden wir das Pensum erhöhen“, kündigte Zoran Nikolic bereits an.

In Essen führte Oythe im ersten Satz mit 9:2, woraufhin das Team wohl im Kopf schon auf 3:0-Kurs eingeschwenkt sei, so die Beobachtung von Nikolic. Aber dann sei vor allem bei der Aufgabe kein Druck mehr entfacht worden, Essen übernahm komplett das Kommando. Mit dem Oyther Spielniveau ging es im zweiten Durchgang weiter bergab – geschlossen. Mit 15:25 fiel das Ergebnis deutlich aus.

Genau umgekehrt lief Satz Nummer drei. Oythe fand einen Aufschlag-Rhythmus. Essen versuchte, mit hoch zugestellten Bällen zu antworten, aber Oythes Block stand – 25:16. Im vierten Satz schien sich der Trend fortzusetzen. Oythe lag mit 11:7 vorn, hielt bis zum 16:16 einen Gleichstand, um dann mit einer 0:7-Serie auf die Verliererstraße aufzubiegen. Essen machte dann konsequent den Sack zu, wusste unter dem Strich auch mit Qualität zu überzeugen.

Beim VfL vermisste Zoran Nikolic auch die Konstanz, die für einen Erfolg notwendig gewesen wäre. Als Entwicklungs-Rückschritt wollte der Coach den Auftritt aber nicht gewertet wissen: „Wir haben einfach nicht unseren besten Tag erwischt.“ Und in der ausgeglichenen Liga müsse man in jedem Spiel an die 100 Prozent kommen, um zu gewinnen. Das gelte auch für die beiden Heimpartien am kommenden Wochenende gegen BW Dingden und VCO Berlin. Zoran Nikolic sagt: „Das werden zwei sehr wichtige Spiele.“

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