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1:3 - Falke Steinfeld verliert in Schüttorf

Der Fußball-Landesligist spielte nach der Roten Karten für Halil Ablak gut 80 Minuten in Unterzahl. Coach Artur Zimmermann sagte danach: „Wir haben uns gut verkauft.“

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Keine Punkte in Schüttorf: Steinfelds Claas Langhorst und seine Kollegen gingen am Samstag leer aus. Foto: Wenzel

Keine Punkte in Schüttorf: Steinfelds Claas Langhorst und seine Kollegen gingen am Samstag leer aus. Foto: Wenzel

Keine Frage, Artur Zimmermann hatte auf ein anderes Ergebnis gehofft. Eine Niederlage ist immer ärgerlich. Aber als die ersten 90 Landesliga-Minuten des Jahres 2022 vorbei waren, suchte der Trainer von Falke Steinfeld nach einem positiven Aspekt dieses bitteren Fußballnachmittags in der Grafschaft Bentheim. Und er wurde fündig. „Das war ein gutes Ausdauertraining. Die Jungs mussten viel marschieren. Das war gut für die Wettkampfhärte“, sagte Zimmermann nach dem 1:3 (0:1) beim neuen Tabellendritten und künftigen Meisterrunden-Teilnehmer FC Schüttorf. Die Niederlage, die elfte im 17. Saisonspiel, bezeichnete Falkes Coach als „absolut verdient“, er schickte aber sofort hinterher: „Wir können das vernünftig einordnen, wir haben uns gut verkauft.“

Das erste Punktspiel seit dem 28. November 2021, das zugleich das erste von zwei Falke-Nachholspielen in der Staffel 2 war, bescherte den Südkreislern viel Arbeit. Denn: Die Falken mussten – rechnet man die Nachspielzeit in beiden Halbzeiten mit – über 80 Minuten in Unterzahl spielen. Linksverteidiger Halil Ablak hatte bereits in der 13. Minute wegen einer Notbremse eine Rote Karte gesehen.

„Wir hatten uns richtig gefreut, dass es wieder losgeht, dass wir nach so langer Zeit wieder um Punkte spielen können. Und dann gibt's gleich einen solchen Rückschlag“, erklärte Zimmermann. Er hatte seinem Team eine 4-1-4-1-Formation verordnet, aber nach dem frühen Aus für Ablak waren einige Umbaumaßnahmen nötig.

Am nächsten Sonntag steigt das Derby gegen Mühlen

Joshua Heyer wechselte in der Viererkette von rechts nach links, Louis Lahrmann von innen nach rechts, Andreas Zimmermann von der Sechser-Position ins Abwehrzentrum, während Maxim Repinetchii im Mittelfeld eine Position nach hinten rutschte – als neuer Abräumer bzw. Antreiber vor der Kette. „Das hat eigentlich ganz gut funktioniert“, so Zimmermann. Schüttorf habe zwar einige Chancen gehabt, die Falke-Keeper Constantin Nieberding allesamt vereitelte. Aber die Null stand relativ lange – bis zur 40. Minute. Dann brachte Sam Andries Paul Martron die Gastgeber, die eine starke Winter-Vorbereitung absolviert hatten, mit 1:0 in Führung.

Angesichts dieses Rückstands baute Falke in der Pause abermals um: Andreas Zimmermann rückte wieder ins Mittelfeld vor, Lahrmann kehrte in die Innenverteidigung zurück, während der eingewechselte Johannes Kuhlmann die rechte Außenbahn übernahm. Es folgte allerdings eine kalte Dusche. Steffen Krabbe erhöhte schnell auf 2:0 (47., Kopfball nach Ecke), gefolgt vom dritten Gegentreffer durch Martron (58.).

Dass sein dezimiertes Team danach nicht kollabierte, durch Paul Kosenkow gar auf 1:3 verkürzte (60.) und sich auch danach nach Kräften wehrte, wertete Coach Zimmermann als gutes Zeichen für den Staffel-2-Abschluss am Sonntag gegen den Lokalrivalen GW Mühlen und die anschließende Abstiegsrunde (ab 27. März). „Ein paar Sachen waren ordentlich. Andere Sachen haben nicht geklappt“, sagte Zimmermann: „In einem Liga-Spiel kommt halt anderer Stress auf als in einem Testspiel. Es gibt einfach mehr Fehler.“

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