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Was man trinkt, muss man nicht buchstabieren können

Der 2. Tag im Pseudo-Dschungel in der Zusammenfassung: Der Cloppenburger Sam Dylan ist kein Alphabetisierungs-Tier und musste seine "Sauerkraut-Frisur" in der Schlonze opfern.

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Fixiert am "Un-Glücksrad". Sam Dylan wird durch die Dscnungelschlotze gedreht. Schön ist was anderes. Foto: <a href="http://www.tvnow.de">TVNOW</a> / Stefan Gregorowius

Fixiert am "Un-Glücksrad". Sam Dylan wird durch die Dscnungelschlotze gedreht. Schön ist was anderes. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Die Macher der RTL-Dschungelshow haben den Cloppenburger Sam Dylan und seine beiden Mitstreiter am zweiten Tag mit dem "Un-Glücksrad" kopfüber durchs Bällebad gedreht. Doch RTL wäre nicht RTL, wenn das Bälle-Becken nicht auch noch mit stinkend-schleimiger Schlonze gefüllt wäre. Und Sam Dylan wäre nicht Sam Dylan wenn er daraus nicht eine verworrene Buchstabensuppe gemacht hätte - denn mit dem Alphabet hat es der Trash-TV-Darsteller nicht so. Ausgerechnet das war aber seine Aufgabe in der Dschungelprüfung.

K - A - KAN - KA - KÄ - ÄN - G - R: Das australische Beuteltier wollte nicht wirklich über die Lippen von Sam Dylan kommen. Was auch zugegebenermaßen schwierig war, weil ihm die Schlonze übers Gesicht lief. Fehler verziehen. Die beiden anderen Kandidaten rangen allerdings um Fassung, als Sam Dylan "Prosecco" falsch buchstabierte. Es fehlte das zweite hohe C im perlenden Gesöff.

Sam Dylan machte sich mehr Sorgen um seine Haare als um die Prüfung. Foto: a href=http:www.tvnow.deTVNOWa  Stefan GregorowiusSam Dylan machte sich mehr Sorgen um seine Haare als um die Prüfung. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Ausgerechnet Prosecco. Flüssiges Grundnahrungsmittel für Sam Dylan. Als wäre dieser Fauxpas nicht genug: Sam Dylans schlimmste Befürchtungen wurden wahr. Er musste seine Frisur, welche in der vorherigen Sendezeit einhellig vernichtende Kritiken ("Sauerkraut", "Brikett") bekam, in einer Dschungelprüfung opfern. Da halfen auch keine aufmunternden Worte der Moderatoren und Mitkandidaten. Mit Schleim im Haar sähe es besser aus. Kleines Trostpflaster: Bei der Rückkehr ins Tiny-House wartete ausgerechnet eine Flasche Prosecco im Kühlschrank auf die Entleerung. 

Samstagabend entscheiden die Zuschauer

Jetzt geht's in Richtung Entscheidung. Ein Kandidat muss sich am Samstagabend aus dem Wettkampf um das Ticket fürs Dschungelcamp im nächsten Jahr verabschieden. Wenn sich denn nicht schon vorher ein Kandidat freiwillig abmeldet. Dieses Szenario war schon am zweiten Tag im Tiny-House zum Greifen nahe. Sam Dylan geriet mit Kandidatin Christina Dimitriou verbal aneinander.

Der Streitpunkt: Prostitution. Im Rahmen einer Aufarbeitung des kollektiven durch Alkohol bedingten Filmrisses am Vorabend stellte Sam Dylan die Mitkandidatin zur Rede: Hatte Christina ihm durch die Blume gesagt, dass er für Geld alles tun würde oder nicht? Ein klärendes Gespräch blieb ohne Erfolg. Kandidatin Christina schmollte. Das musste sie verbal zum Ausdruck bringen - denn optisch ist das an den aufgespritzten Lippen nicht zu erkennen. Dann wurde es laut. Am Ende flossen die Tränen. So viele Tränen, dass Moderatorin Sonja Zietlow (deren Namen Sam Dylan übrigens fehlerfrei buchstabieren konnte) anmerkte, dass dem Sender mittlerweile die Balladen zur musikalischen Untermalung der Szenen ausgehen würden.

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