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True Crime-Podcast "Vergessene Verbrechen": Die Misshandlung eines Israeliten

Ab sofort erscheint an jedem 2. Montag im Monat der Podcast "Vergessene Verbrechen" – in Kooperation mit der Uni Vechta und dem Museumsdorf Cloppenburg.

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Im Podcast "Vergessene Verbrechen" präsentiert die Universität Vechta mit dem Museumsdorf Cloppenburg historische Kriminalfälle aus dem Oldenburger Land. Immer am 2. Montag im Monat erscheint eine neue Folge.

Das Projekt ist während der Corona-Pandemie an der Universität Vechta entstanden. Das Museumsdorf Cloppenburg konnte das Team um Christine Vogel und Lukas Aufgebauer als Kooperationspartner gewinnen. Im Niedersächsischen Landesarchiv in Oldenburg lagern zahllose alte Gerichts- und Polizeiakten, sodass das Thema des Podcasts ebenfalls schnell feststand: wahre Verbrechen aus der Heimat, fast schon vergessen.

So arbeitete sich das Team durch die alten Akten, Handschriften wurden entziffert und transkribiert, Hintergründe recherchiert und die Fälle so Stück für Stück rekonstruiert. Hinter ihnen stehen echte Menschen und ihre Schicksale. Es sind wahre Begebenheiten, die eng an den Quellen nacherzählt werden, spannend und abwechslungsreich.

Die erste Folge
Cloppenburg, 1829: Der Jude Marcus Heymann gerät in eine Schlägerei mit seinen Nachbarn. Der Amtsauditor versucht nun herauszufinden, was genau passiert ist und wer Schuld hat. Was steckt tatsächlich hinter der Handgreiflichkeit?

Die Akten zu dem Fall befinden sich im Niedersächsischen Landesarchiv, Abteilung Oldenburg, unter der Bezeichnung "Untersuchung gegen die Ehefrau des Heinrich Drohmann und deren Sohn Gerhard in Krapendorf wegen Mißhandlung eines Israeliten" (Best. 76-20, A Nr. 919).

Transkribiert von Niwrosch Chaker, Sophie Große, Christine Vogel und Lukas Aufgebauer. Text und Recherche von Lukas Aufgebauer.

Musik: Our Story Begins by Kevin MacLeod; Link / License
Für Anmerkungen schreiben Sie an
verbrechen@museumsdorf.de

  • Infos zum Podcast "Vergessene Verbrechen" gibt es hier.

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