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Tobias Lahrmann setzt sich für die Heimat ein

Der "Mensch der Woche": Der 31-Jährige ist seit Oktober Vorsitzender der Neuenkirchener Christdemokraten. Auch Fußball ist eine große Leidenschaft von ihm.

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Utensil von hohem emotionalen Wert: Beim ersten Stadionbesuch erhielt Tobias Lahrmann diesen Schal des VfL Osnabrück von seinem Vater geschenkt. Foto: Klöker

Utensil von hohem emotionalen Wert: Beim ersten Stadionbesuch erhielt Tobias Lahrmann diesen Schal des VfL Osnabrück von seinem Vater geschenkt. Foto: Klöker

Im vergangenen Herbst hat Tobias Lahrmann, den wir als „Mensch der Woche“ porträtieren, den Vorsitz des 67 Mitglieder starken CDU-Gemeindeverbands Neuenkirchen übernommen. Voller Tatendrang und Enthusiasmus füllt er das Amt aus. Er sagt: „Ich möchte der Gemeinde etwas zurückgeben und mich für die Menschen in meinem Umfeld einsetzen.“

Tobias Lahrmann ist seit 2016 mit Ruth verheiratet. Das Paar lebt mit den beiden Söhnen in Nellinghof. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann bei Eifrisch in Lohne war Tobias Lahrmann dort bis 2017 im Qualitätsmanagement eingesetzt, ehe er zur KG Rießel Ei wechselte, wo er zunächst als stellvertretender Verkaufsleiter und seit Dezember 2018 als Verkaufsleiter fungiert.

"Kein Tag ist wie der andere. Das finde ich sehr reizvoll."Tobias Lahrmann über seinen Beruf

Die Disposition der Farmen und alles rund um den Verkauf von Schaleneiern gehört zu seinen Tätigkeiten. Er schätzt die Kontakte zu den Kunden und Kollegen. Und die große Vielseitigkeit: „Kein Tag ist wie der andere. Das finde ich sehr reizvoll.“

Seit 2014 gehört Tobias Lahrmann der CDU an. Im Gemeindeverband Neuenkirchen war er zunächst stellvertretender Schriftführer, dann Schriftführer, ehe er im Oktober 2021 zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. In dieser Funktion kümmert der Neuenkirchener sich um die Außendarstellung, ist Ansprechpartner für Bürger und Presse, koordiniert den Verband, pflegt Kontakte zu anderen Ortsverbänden und plant Veranstaltungen. So steht im Mai ein offenes Spargelessen mit Gastredner Wolfgang Bosbach an.

„Es ist keine One-Man-Show bei uns. Wir haben Arbeitskreise im Vorstand, durch die wir Themenfelder besetzen. Wir sind eine sehr bunte Truppe. Es funktioniert sehr gut und macht großen Spaß.“ Transparenz und Bürgernähe sind Tobias Lahrmann wichtig: „Wir wollen die Leute mitnehmen.“

Integration als wichtiges Thema

Die Themen Ehrenamt, Integration und Soziales liegen ihm persönlich besonders am Herzen. Gerne denkt er an das Fest des Fastenbrechens des Islamvereins zurück, das im vergangenen Jahr auf Initiative von CDU und unter Unterstützung der Gemeinde mit entsprechendem Hygienekonzept in der großen Neuenkirchener Sporthalle stattfinden konnte. „Die Dankbarkeit von jedem Einzelnen anschließend zu spüren, dass das Fest trotz Corona stattfinden konnte, war bewegend.“

Welche Projekte möchte die CDU Neuenkirchen forcieren? „Wir wollen ein Verkehrskonzept für die Gemeinde auf den Weg bringen, das die Verkehrsführung für Radfahrer und Fußgänger verbessert.“ Ein weiteres Thema ist der Radweglückenschluss an der Landesstraße von Nellinghof nach Fladderlohausen. Angesichts der zugesagten Fördermittel des Bundes sieht Tobias Lahrmann „eine historische Chance“.

Eine große Leidenschaft von Tobias Lahrmann ist Fußball: „Die Sportart ist unberechenbar und emotional. Hinzu kommt die tolle Atmosphäre in den Stadien.“ Mit knapp 3 Jahren besuchte er mit Vater Reinhard zum ersten Mal das Stadion an der Bremer Brücke und ist seitdem Fan des VfL Osnabrück und bis heute Dauerkarteninhaber. „Der Verein pendelt immer zwischen Genie und Wahnsinn. Ich bin bis heute nicht von ihm losgekommen und möchte es eigentlich auch nicht“, sagt er und lacht.

"Damals hat mich mein Vater anschließend huckepack über den Rasen getragen. Das werde ich nie vergessen."Tobias Lahrmann über das Aufstiegsspiel 2000

Absolutes Highlight war für ihn das erfolgreiche Aufstiegsspiel gegen Union Berlin 2000. „Damals hat mich mein Vater anschließend huckepack über den Rasen getragen. Das werde ich nie vergessen.“ Stadien haben den Neuenkirchener schon immer fasziniert. Und so hat er als Groundhopper bereits 258 Stadien in 21 verschiedenen Ländern besucht. „Durch die Reisen habe ich viele Kulturen und viele Menschen kennengelernt. Das hat mich geprägt und möchte ich nicht missen, wenngleich sich durch die Familie die Prioritäten natürlich verschoben haben.“

Ferner ist Tobias Lahrmann Mitglied in den Schützenvereinen Nellinghof und Neuenkirchen-Bieste und war lange Zeit Messdiener und Messdienergruppenleiter. Gerne erinnert er sich an die schöne Zeit in der „Teestube“ zurück. In der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden schätzt Tobias Lahrmann die vielseitige Landschaft und die gute Gemeinschaft, die insbesondere durch die Vereine geprägt wird. „Ich bin begeisterungsfähig, aufgeschlossen für Neues und gehe gerne auf Menschen zu“, sagt Tobias Lahrmann von sich selbst.

Eines Tages möchte der Familienvater eine Reise nach Brasilien unternehmen. Er ist sehr dankbar für die Unterstützung, die er bei seinem ehrenamtlichen Engagement von zu Hause bekommt. „Das ist ein großes Glück und alles andere als selbstverständlich.“ Der 31-Jährige freut sich auf das, was mit der Familie kommt – und auf sein weiteres Engagement zum Wohle seiner Heimat.

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