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Schülerinnen schreiben Fantasygeschichten

Das Bildungswerk Vechta bietet in Kooperation mit der Schulstiftung St. Benedikt den Kurs „Schreib Geschichte!“ an. Die Ergebnisse sind packend.

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Detailliertes Feedback hilft: Die Mädchen haben an jedem Kurstag unter fachlicher Anleitung an ihren Texten gearbeitet. Foto: Dierkes

Detailliertes Feedback hilft: Die Mädchen haben an jedem Kurstag unter fachlicher Anleitung an ihren Texten gearbeitet. Foto: Dierkes

„Schreib Geschichte!“ – unter diesem Motto stand der achttägige Kurs, den das Bildungswerk Vechta in Kooperation mit der Schulstiftung St. Benedikt im Rahmen des Projektes „LernRäume“ des Landes Niedersachsen angeboten hat. Dieser etwas andere Deutschunterricht fand in den Osterferien statt. Die fünf Teilnehmerinnen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren haben zusammen mit Hilfe des Mediums Pen & Paper-Rollenspiel ein aufregendes Abenteuer auf den fiktiven Dracheninseln erlebt. Die gemeinsamen Erlebnisse der Gruppe wurden zu fünf spannenden fantastischen Geschichten verarbeitet. „Besonders gut fand ich das freie Schreiben“, erzählt Selma in der Abschlussrunde. „Vor allem, dass man eine Geschichte hatte, die man selbst erlebt hat, über die man schreiben kann.“

Umgang mit fremder Kultur und Moral sind Themen

Die Mädchen haben an jedem Kurstag unter fachlicher Anleitung an ihren Texten gearbeitet. Sie bekamen zur Mitte des Kurses jeweils ein detailliertes Feedback, mit dessen Hilfe sie ihre Geschichten noch einmal überarbeiten konnten. Themen der Geschichte waren der Umgang mit fremden Kulturen und Moral, die Suche nach einer versteckten Burg und die Befreiung einer dort gefangenen Spionin. Diese entwickelte sich im Rollenspiel, das von der Kursleitung geleitet wurde. Das Würfeln habe das Spiel dabei besonders interessant gemacht, findet Eske.

Grafikerin illustriert Geschichten

Die Geschichten werden nun Korrektur gelesen und von einer Grafikerin illustriert, um dann in Buchform an die Teilnehmerinnen und ihre Eltern übergeben zu werden. Da die Geschichten so ausführlich aufgeschrieben wurden, war keine der fünf Kursteilnehmerinnen am Samstag um 18 Uhr fertig mit dem Schreiben. Alle wollen die Texte zu Hause in den nächsten Tagen fertigstellen. Der erste kam schon am Sonntagabend zurück. „Marthe hat sich heute sofort drangesetzt“, schrieb ihre Mutter. „Sie ist Feuer und Flamme! Sie hatte sehr, sehr schöne Osterferien dank dieses Projekts.“

Ausgesprochen gut geschrieben

Auch wenn die Texte noch nicht alle in fertiger Form vorliegen, kann schon gesagt werden, dass sie ausgesprochen gut geschrieben sind. Die Autorinnen haben enorme sprachliche Kompetenzen bewiesen und konnten ihren guten Stil durch die intensive Arbeit sogar noch weiter verbessern. Das Wichtigste, was die Teilnehmerinnen in diesem Kurs gelernt haben, ist jedoch, dass man große Aufgaben nur gemeinsam bewältigen kann.

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