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Sam Dylan wühlt sich durch Würmer und Innereien ins Halbfinale

Durch Innereien und Krabbelndes ins Halbfinale: Der Cloppenburger Sam Dylan musste am Samstag viele Tiefschläge einstecken - unter anderem dass er ein Alkoholproblem habe.

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Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Am Samstagabend haben die Macher der RTL-Dschungelshow mal wieder tief in die Trickkiste gegriffen. Oder besser gesagt die Kandidaten: Die mussten nämlich ihr blankes Gesicht in einen Behälter voller Würmer und Innereien tunken. Das war die Ekelprüfung, der sich der Cloppenburger Sam Dylan (29) und seine 2 Mitstreiter Oliver Sanne (Reality-Star aus der Flirtsendung "Der Bachelor"), und Temptation Island-Teilnehmerin Christina Dimitriou (29) unterziehen mussten.

Nicht die eigentliche Ekelprüfung für Dylan. Für den Cloppenburger war etwas ganz Anderes eine viel größere Zumutung: "Ich fand es schlimm, mit 2 Menschen auf engsten Raum zusammenzuwohnen." Und: Das handlungsarme Aufeinanderhocken ging nicht nur ihm auf den Geist: "Ich glaube, dass wir Pech mit der Action hatten, weil wir einfach harmonisieren", war das Fazit von Ex-"Mister Germany" Sanne. Zurück zu Dylan: Nicht nur das ständige Aufeinanderhocken machte dem Cloppenburger Probleme. Viel schlimmer war für ihn der Vorwurf seiner Mitstreiter, er habe ein Alkoholproblem.

Cloppenburger Dylan lässt sich trotz selbstverliebter Gegner nicht runterziehen

Doch Sam Dylan wäre nicht Sam Dylan, wenn er in die Defensive gegangen wäre. Der 29-Jährige stellte sich der misslichen Lage und gab nicht auf. Statt seine Unsicherheit zu überspielen, sprach er direkt an, was ihn störte: "als Alkoholiker dargestellt zu werden." Ihm sei schon klar, dass andere vielleicht mehr Sterne im echten Dschungel  holen würden, aber: "Ich möchte definitiv nach Australien weil, es ist einfach Australien", betonte der Cloppenburger. Vor allem freue er sich auf "den Pool im Dschungel", denn "da ist ja eine Hotelanlage, die draußen unter Palmen gelegen ist", schien er genauere Infos über Murwillumbah zu haben. Wäre das auch geklärt.

Und es gab noch weitere Lichtblicke für den 29-Jährigen am Samstagabend: Beispielsweise als er den später ausgeschiedenen Ex-Bachelor Oliver Savanne dazu aufforderte, er möge ein Kondom über seinen Kopf streifen, hinein pusten und es platzen lassen. Der fehlende Sinn für Humor wurde hingegen dem Ex-Bachelor Star Savanna zum Verhängnis. Er nannte Sam im Gegenzug einen "alten Schluckspecht" oder "Alki", gern auch, wenn Sam gerade nicht im Raum war. Geradeheraus in Christinas keckerndes Gesicht. Er sei "auf jeden Fall kein Lästermaul", sagt Oliver über Oliver. "Ich kann meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ich nichts Schlechtes über dich gesagt habe", schwindelte er dem 29-jährigen Cloppenburger direkt ins Gesicht. Das dürfte sich das sensible Prosecco-Sams alles nicht so zu Herzen nehmen. Im Zweifel ist es dann halt "einfach schlecht geschnitten" vom bösen RTL. Man kennt es, man schätzt es.

Apropos schlecht geschnitten: Da muss man naturgemäß an Sams "Hannoveraner Hamster an Hummus"-Frise denken, aber seitdem die am Freitag im Unglücksrad mehrere Waschungen erlebt hat, erinnert sie mehr an den putzigen Style rotwangiger Porzellanengel, und das ist als Kompliment zu verstehen. Überhaupt, muss man dem 29-Jährigen Respekt zollen, denn er schaffte es, sich nicht komplett herunterziehen zu lassen von seinen beiden selbstverliebten Mitbewohnern - neben Sanne Christina Dimitriou - die sich vorschnell - als sichere Sieger wähnten und den schusseligen und oft naiven Sam offensiv ausgrenzten.

Strahlemann: Weniger glücklich schien der 29-jährige Cloppenburger, als seine Mitstreiter ihm vorwarfen, er habe ein Alkoholproblem. Foto: TVNOW  Stefan GregorowiusStrahlemann: Weniger glücklich schien der 29-jährige Cloppenburger, als seine Mitstreiter ihm vorwarfen, er habe ein Alkoholproblem. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

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