Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Ruhe statt Trubel

Abstand statt Nähe und entspannte Ruhe statt Trubel:  Wer im Herbst eine Reise auf die nordfriesische Insel Amrum unternimmt, muss noch weniger als sonst eine Überfüllung befürchten.

Artikel teilen:
Eine steife Brise weht den Gästen bei einer Dünenwanderung um die Nase. Foto: djd/Amrum/Oliver Franke/nordseetourismus.de

Eine steife Brise weht den Gästen bei einer Dünenwanderung um die Nase. Foto: djd/Amrum/Oliver Franke/nordseetourismus.de

Abstand statt Nähe und entspannte Ruhe statt Trubel: In Corona-Zeiten haben sich die Urlaubspräferenzen der Deutschen deutlich verändert. Wer im Herbst eine Reise auf die nordfriesische Insel Amrum unternimmt, muss noch weniger als sonst eine Überfüllung befürchten. Eine steife Brise sorgt für Nordsee-Wellengang und Brandungsrauschen, die Gäste machen es sich im windgeschützten Strandkorb gemütlich oder unternehmen eine Dünenwanderung.

Für Familien mit Kindern eignet sich ein Kurztrip

Vor allem für Familien mit Kindern wird die Insel noch einmal zu einem attraktiven Reiseziel für einen Kurzurlaub. Denn Amrum liegt inmitten des Naturparadieses "Unesco Weltnaturerbe Wattenmeer". Der Reichtum an Leben ist auf der Insel und um die Insel herum außergewöhnlich, insgesamt leben hier rund 10.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten. 

Bewegung ist für Kinder in diesem Jahr noch wichtiger als sonst: Vor allem für Familien ist Amrum deshalb ein attraktives Reiseziel für einen Kurzurlaub. Foto: djdAmrumTouristikBewegung ist für Kinder in diesem Jahr noch wichtiger als sonst: Vor allem für Familien ist Amrum deshalb ein attraktives Reiseziel für einen Kurzurlaub. Foto: djd/AmrumTouristik

Erlebnis für Kinder: Der größte Strand Europas

Ob bei einer Wanderung am Strand, bei einer Radtour über Geest, durch Wald und Wiesen, bei einer naturkundlichen Wattführung oder beim Blick vom Leuchtturm: Immer gibt es etwas gerade für Kinder zu entdecken. Für die Kleinen ist Amrum auch deshalb das Größte, weil die Insel tatsächlich den größten Strand Europas besitzt. Er nennt sich "Kniepsand" und ist an der breitesten Stelle fast zwei Kilometer breit. In dieser riesigen Sandkiste kann man buddeln, Strandburgen bauen oder Möwen beobachten, am Himmel fliegen die Wolken, es sind Drachen und Seevögel zu sehen. In den bunten Strandkörben findet man Schutz vor Wind und Sonne. An einem echten Meeresstrand sind Muscheln, Meeresschnecken und Seetiere zu finden.

Die Vogelkoje als Naturparadies

Sehenswert auf Amrum ist auch die Vogelkoje, sie diente bis in die 1930er-Jahre als Entenfanganlage. Heute ist sie ein Naturparadies mit Gänsen, Enten und Damwild und vielen Wildkaninchen auf der großen Wiese. Um die Koje herum führt ein Naturlehrpfad vorbei am Kojenteich. In dem Naturerlebnisraum wurden ein Steinzeitgrab und ein eisenzeitliches Dorf mit einbezogen. Im eisenzeitlichen Haus kann man erfahren, wie die Urgermanen lebten. Der Süßwassersee "Wriakhörn" wiederum liegt direkt in den Dünen zwischen Wittdün und dem Leuchtturm. Ein Bohlenweg führt um den See bis zum Kniepsand. Informationstafeln geben Auskunft über Flora und Fauna und Ruheplätze laden zum Verweilen ein. Hier beobachtet man rastende See- und Strandvögel und genießt die frische Brise der nahen Nordsee. (djd)

Im Herbst kann man die Idylle von Amrum besonders intensiv genießen. Foto: djdAmrumTouristikOliver FrankeIm Herbst kann man die Idylle von Amrum besonders intensiv genießen. Foto: djd/AmrumTouristik/Oliver Franke

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Ruhe statt Trubel - OM online