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Ralf Stukenborg ist sportlich, kommunikativ und engagiert

Mensch der Woche: Der 42-Jährige fungiert als neuer CDU-Fraktionschef im Visbeker Gemeinderat und hat viel vor. Seit 2011 ist Stukenborg kommunalpolitisch aktiv.

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Zwei seiner großen Hobbys: Ralf Stukenborg aus Visbek ist Mitglied im legendären Dackel-Club Visbek und fährt leidenschaftlich gerne Motorrad. Foto: Wehring

Zwei seiner großen Hobbys: Ralf Stukenborg aus Visbek ist Mitglied im legendären Dackel-Club Visbek und fährt leidenschaftlich gerne Motorrad. Foto: Wehring

Schon in relativ jungen Jahren kommunalpolitisch erfolgreich und das Ohr ganz nah an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde: Ralf Stukenborg ist neuer CDU-Fraktionschef im Visbeker Gemeinderat und unser „Mensch der Woche“. Der 42-jährige Familienvater leitete vor einigen Wochen auf diesem Posten einen Generationswechsel ein, indem er den langjährigen Vorsitzenden Erich Wesjohann ablöste.

Kommunalpolitisch aktiv seit 2011

Seit 2011 ist Stukenborg kommunalpolitisch aktiv, bewarb sich bei den damaligen Kommunalwahlen um ein Mandat und schaffte gleich den Sprung in den Gemeinderat der Nordkreiskommune. „Kein Wunder“, möchte man als stiller Beobachter sagen, schließlich ist der gebürtige Visbeker in seiner Heimatgemeinde gut vernetzt und bekannt. Ein genereller guter Draht zu den einzelnen Vereinen ist ihm wichtig – man kennt den engagierten Kraftverkehrsmeister und Dispositionsleiter der Firma Funke Transporte. „Visbek und die Menschen hier liegen mir sehr am Herzen“, erklärt Ralf Stukenborg sein Engagement für seine Heimatgemeinde. Dass da die Familie manchmal zeitlich den Kürzeren zieht, weiß er. Seine Lebenspartnerin Nadine Plischke - „Corona hat die Eheschließung bisher verhindert“, schmunzelt er - und ihre gemeinsame sechsjährige Tochter Jale müssen darauf wohl oder übel Rücksicht nehmen.

Leidenschaftlicher Motorradfahrer und Freund klarer Worte

Organisieren und sich einbringen - diese Eigenschaften zeichnen den leidenschaftlichen Motorradfahrer nach eigenen Worten seit jeher aus. Auch sei er ein Freund klarer Worte: „Die Menschen müssen wissen, woran sie sind.“ Mit diesen Eigenschaften ausgestattet ist der Schritt in die Kommunalpolitik nur konsequent gewesen, blickt Stukenborg heute zufrieden zurück. Er bringt sich gerne ein, fühlt sich wohl in Visbek und ist stolz auf die positive Entwicklung, die die Gemeinde vorzuweisen hat: „Wirtschaft, Baugebiete, Infrastruktur – das kann sich mehr als sehen lassen“, sagt Stukenborg.

Schulen und Kindergärten sind oft Thema

Aktuell beschäftige man sich in den kommunalen Gremien sehr viel mit der Situation von Schulen und Kindergärten. „Auch hier tut sich viel“, sagt der neue Fraktionsvorsitzende und nennt die Erweiterung und den Umbau der Benedikt-Schule, die Erweiterung der Gerbert-Schule und den Bau zweier neuer Kindergärten als Beispiele. Das seien vor allem Themen, die junge Familien in Visbek interessieren.
Auf den Lorbeeren ausruhen will er sich aber nicht. Wenn die Pandemie irgendwann einmal vorbei sein sollte, müsse man Initiativen starten, um den örtlichen Einzelhandel und die Gemeinschaft wieder zu stärken. Ralf Stukenborg hat auch hier schon Ideen: „Wir haben mit dem neu gestalteten Park 'Pastors Wisk' und dem sanierten Dorfkern so schöne Bedingungen, die wir nutzen sollten - vielleicht als Begegnungs- oder Veranstaltungsort für alle.“

„Als Kommunalpolitiker muss ich wissen, was die Menschen bewegt und wo der Schuh drückt.“Ralf Stukenborg

Das in vielerlei Hinsicht rege und engagierte Vereinsleben in Visbek sei dabei sicher eine Hilfe. Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist ihm wichtig. Gerade vor Ort müsse die Politik für die Menschen da sein. „Als Kommunalpolitiker muss ich wissen, was die Menschen bewegt und wo der Schuh drückt.“ Um das zu erfahren, geht Ralf Stukenborg in normalen Zeiten auch gerne mal zu verschiedenen Sport- und Freizeitveranstaltungen, und redet mit den Menschen. Kommunikation und Kontaktfreudigkeit zählen zu seinen Stärken - Fähigkeiten, die ihm in seiner neuen Position sicherlich nutzen können.

Abschalten bei der Laufrunde

„In der Fraktion oder außerhalb - ich will viel mit den Menschen reden. Nur so kann man sie mitnehmen“, blickt der neue Fraktionsvorsitzende in die Zukunft. Um nach seiner stressigen Arbeit in der Spedition den Kopf frei zu bekommen, begibt sich Ralf Stukenborg gerne auf eine Laufrunde. „Dabei kann ich so richtig abschalten“, sagt er. Auch die Faszination des Motorradfahrens hat er vor Jahren für sich entdeckt. „Wenn ich mal Zeit für mich brauche, schwinge ich mich am Wochenende mal gerne auf meine Maschine“, erzählt er. Das tue ihm ebenso gut wie das enge Verhältnis zu den „Membern“ aus seinem Motorradclub.

Mitglied im Dackel-Club Visbek

Und der Kontakt zu seinen Freunden: Seit der Gründung vor mehr als 20 Jahren ist Ralf Stukenborg Mitglied im „Dackel-Club Visbek“, einer geselligen Runde, die nach der Ausstrahlung der Comedy-Serie „Hausmeister Krause“ aus dem Boden gestampft wurde. Die regelmäßigen und lustigen Treffen mit den Club-Freunden fehlen ihm in der Corona-Zeit sehr, sagt Stukenborg. Auch soziales Engagement für wohltätige Zwecke und regelmäßige Touren gehören in normalen Zeiten zum Club-Programm.

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