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Oldenburger ist stolz auf seinen Grünkohldöner

Grünkohl ist eine Spezialität des Nordens. Traditionell wird er mit Pinkel und Kartoffeln serviert. Es geht aber auch anders, sagt Hani Alhay.

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Döner mal anders: Dönerfleisch und Grünkohl in der Pitatasche. Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Döner mal anders: Dönerfleisch und Grünkohl in der Pitatasche. Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Als kulinarische Verbindung von Norddeutschland und Orient bietet ein Dönerladen in Oldenburg im Winter immer einen Grünkohldöner an. «Das ist meine Liebeserklärung an die deutsche Bevölkerung», sagte der Erfinder und Ladenbetreiber Hani Alhay.

«Viele Jugendliche essen mehr Döner als Grünkohl.» Er wolle auf seine Weise die regionale Esskultur erhalten. Und er mag den auch als «Norddeutsche Palme» titulierten Kohl. «Wenn ein Araber etwas von einer Palme hört, dann freut er sich.»

Grünkohl kommt aus der Pfanne – orientalisch gewürzt

Das Erfinden neuer Rezepte hat Alhay nach eigenen Angaben schon immer Spaß gemacht. Zu einem Verkaufshit in der Unistadt ist sein Kartoffeldöner geworden, dessen Kartoffeln und Fleisch am Drehspieß brutzeln. Auch Grünkohl wollte Alhay eigentlich am Drehspieß braten, doch aus Platzgründen kommt der Kohl nun aus der Pfanne. Dafür ist er orientalisch gewürzt. «Die Schärfe macht meinen Grünkohldöner aus.»

Statt Pinkelwurst nimmt Alhay seine eigene Kartoffeldönerbratwurst. Serviert wird der Grünkohl wie ein klassischer Döner mit Tsatsiki und Salat - entweder in der Pitatasche oder als Teller. In norddeutscher Tradition liege eine Grünkohldöner-Kohltour mit Bollerwagen und Getränken nahe. Doch diese Versuche, so sagt Alhay, habe Corona ausgebremst. Er zaubert aus dem Kohl auch die süße Nachspeise Baklava: Grünkohl in Blätterteig mit Zimt und süßem Sirup.

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