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Mit "Aufstiegs-BAföG" zum Traumberuf "Heilerziehungspfleger/in"

Die Förderung ermöglicht Schülerinnen und Schülern der Justus-von-Liebig-Schule finanzielle Unterstützung bei der Ausbildung zum beruflichen Ziel.

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Am Arbeitsplatz: Die Heilerziehungspflegerin beschäftigt sich mit dem Kind.Foto: Justus-von-Liebig-Schule

Am Arbeitsplatz: Die Heilerziehungspflegerin beschäftigt sich mit dem Kind.Foto: Justus-von-Liebig-Schule

Jeder Mensch hat Wünsche und Ziele im Leben wie z. B. einer sinnvollen Arbeit nachzugehen oder selbstständig an der Gesellschaft teilzuhaben. Ca. 7 Millionen Menschen in Deutschland, die mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung leben, brauchen für die Umsetzung solcher und anderer Wünsche die Unterstützung der Gesellschaft. Eine wichtige Stütze im Leben dieser Menschen sind die Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger. „Mit uns kann Inklusion gelingen“, stellt Kerstin Siewe, angehende Heilerziehungspflegerin im dritten Ausbildungsjahr an der Justus-von-Liebig-Schule, fest.

„Die Arbeit ist sehr facettenreich. Man hat viele Möglichkeiten, in unterschiedlichen Bereichen und mit verschiedenen Altersklassen zu arbeiten“, erklärt Mitschülerin Jennifer Tocchia. Der Beruf verbindet vielfältige Tätigkeiten miteinander. Heilerziehungspfleger/innen begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene stationär und ambulant bei der Bewältigung ihres Alltags. Die Unterstützung bei der Pflege, das Planen und Organisieren von (Freiheit-)Aktivitäten, die individuelle Förderung der zu Betreuenden, Teamarbeit mit Kolleginnen und Kollegen sowie weiteren Fachkräften sind einige typische Aufgaben eines Heilerziehungspflegers/einer Heilerziehungspflegerin.

Geduld, Respekt und Einfühlungsvermögen sollte man mitbringen

Geduld und Respekt, Einfühlungsvermögen, ein hohes Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit sind demnach Fähigkeiten, die Interessenten für den Beruf mitbringen sollten. Eine gewisse persönliche Reife sei von Vorteil, meint Gaby Droste-Kühling, Schulleiterin der Justus-von-Liebig-Schule. Deshalb sei die Berufsausbildung auch attraktiv für Personen, die sich nach einer ersten Ausbildung noch einmal anders orientieren möchten. Bislang seien diese Personen oft abgeschreckt von der dreijährigen Ausbildung, die leider nicht vergütet werde. Seit Beginn dieses Schuljahres müsse diese Tatsache aber kein Grund mehr für Interessenten sein, ihren Traumberuf nicht anzugehen.
Die Justus-von-Liebig-Schule bietet den Schülerinnen und Schülern der Fachschule Heilerziehungspflege nämlich ein absolutes Novum: Seit dem 01.08.2020 können sie bei der NBank, der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen, einen monatlichen Zuschuss von 783 Euro beantragen, der nicht zurückgezahlt werden muss. Dieses „Aufstiegs-BaföG“ kann von allen Schülerinnen und Schülern der Fachschule Heilerziehungspflege der Justus-von-Liebig-Schule beantragt werden, unabhängig vom Gehalt der Eltern.

Praxisorientierte Ausbildung mit guten beruflichen Perspektiven

Neben der praxisorientierten Ausbildung mit anschließend guter beruflicher Perspektive erhalten die Schülerinnen und Schüler mit dem erfolgreichen Abschluss der dreijährigen Fachschule Heilerziehungspflege an der Justus-von-Liebig-Schule nicht nur den Berufsabschluss „Heilerziehungspflegerin“ bzw. „Heilerziehungspfleger“ und den Fachhochschulabschluss, sondern auch die Abschlussbezeichnung „Bachelor Professional“.

  • Info: Nähere Informationen zur Berufsausbildung zur Heilerziehungspflegerin/zum Heilerziehungspfleger an der Justus-von-Liebig-Schule erhalten alle Interessenten auf der Homepage der Schule. Als Ansprechpartnerin bei Fragen steht Fachlehrerin Oberstudienrätin Mechtild Gerke zur Verfügung (04441-93130).

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