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Mensch, langweile dich nicht! Unsere Tipps für unterhaltsame Gesellschaftsspiele

Unsere Weihnachtstipps – Teil 5: Analoge Brettspiele können für eine aufmunternde Abwechslung in den Abendstunden sorgen – egal, ob mit der Familie oder mit ein paar Freunden.

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Symbolfoto: dpa

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Jetzt ist die ruhige Zeit "zwischen den Jahren". Obendrein sollen wir die Kontakte reduzieren – die Pandemie ist noch nicht vorbei.  Unterhaltsame Gesellschaftsspiele – wohlgemerkt nicht analoge – können im kleinen Kreis der Familie oder mit Freunden für Aufheiterung sorgen. Hier ein paar Empfehlungen der OM-Medien-Redaktion.

Black Dog (Schmidt)

Foto: Schmidt SpieleFoto: Schmidt Spiele

„Mensch ärgere dich nicht“ für Hartgesottene. Black Dog basiert im Kern auf dem Brettspiel-Klassiker: Vier Figuren müssen aus dem Haus über das Spielbrett ins Ziel gebracht werden – wenn da nicht die anderen Mitspieler wäre, die einen rauswerfen können. Und doch ist Black Dog ein ganz anderes Spielerlebnis: Es gibt zum Beispiel keine Würfel. Stattdessen geben die gezogenen Spielkarten vor, wie viele Felder die Figur vorrücken darf. Es gibt einen fünften Mitspieler: den Black Dog. Die schwarze Figur muss von allen Mitspielern gespielt werden – und alles, was ihr in den Weg kommt, fliegt vom Spielfeld. Black Dog kann zu dritt oder zu viert gespielt werden, es gibt außerdem zwei Spielmodi. Jeder gegen jeden oder zwei Mitspieler bilden ein Team, um sich gegenseitig zu unterstützen. Black Dog ist eine Erweiterung des Vorgängers „Dog“ (ebenfalls Schmidt). Aber hier gibt es eine Drehscheibe auf dem Spielfeld. Die macht es zusätzlich schwer, mehrere Spielzüge im Voraus zu planen – oder besser gesagt: Die Scheibe macht es noch einfacher, seinem Gegenspieler gehörig die Tour zu vermasseln.

  • 2 bis 4 Spieler
  • Geeignet ab 7 Jahre
  • Strategie, Glück, Familienspiel
  • Spaßfaktor: 10/10

Nobody is perfect (Ravensburger)

Foto: RavensburgerFoto: Ravensburger

Was ist eine Linkrusta? Sie haben keine Ahnung? Sehr gut. Denn das ist das Grundprinzip bei diesem Partyspiel. Hier geht es vorrangig darum, seine Mitspieler aufs Glatteis zu führen. Nämlich mit einer möglichst kreativen und frei erfundenen Antwort. Zum Beispiel: Eine Linkrusta  ist eine südamerikanische Bergantilope. Totaler Schwachsinn, aber wenn auch nur ein paar Mitspieler diese geheim abgegebene Antwort für bare Münze nehmen, gibt’s Punkte. Kreative Köpfe, die auch noch Klugscheißer sind und die richtige Antwort (in diesem Fall ist die Linkrusta eine dicke abwaschbare Tapete) kennen, bekommen sogar extra Punkte. Der Charme bei diesem Spiel ist die Kommunikation der Mitspieler untereinander. Ein Pokerface gehört ebenfalls dazu. "Nobody is perfect" ist ein geniales Partyspiel. Je mehr Mitspieler mit von der Partie sind, desto besser!

  • 4 bis 10 Spieler
  • Geeignet ab 14 Jahre
  • Kreativität, Spontanität, (Nicht-)Wissen, Partyspiel
  • Spaßfaktor: 10/10

Klattschen – Das Brettspiel (Denkriesen)

Foto: DenkriesenFoto: Denkriesen

Das Kartenspiel gibt es jetzt auch im Großformat. Und ja: Es ist ein Spiel für Erwachsene, die in feuchtfröhlicher Runde einen zusätzlichen Fun-Faktor suchen. Es bleibt bei den Grundregeln: Die Wörter „Trinken“ und „Getränk“ dürfen nicht ausgesprochen werden, Gläser dürfen nicht mit der rechten Hand angefasst werden. Fluchen ist verboten. Beim Brettspiel treten die Mitspieler in Teams gegeneinander an. Es müssen total unmögliche (und durchaus auch unflätig bis schlüpfrige) Begriffe pantomimisch und mit Zeichnen erklärt werden. Punkte sammeln kann man nicht – dafür aber Strafen kassieren. Diese Strafen enden jedes Mal mit einem kräftigen Schluck.

  • Mindestens 4 Spieler, mehrere Teams möglich
  • Geeignet ab 18 Jahre
  • Partyspiel
  • Spaßfaktor 9/10

Concept (Repos Production)

Foto: Repos ProductionFoto: Repos Production

Hier geht es darum, Begriffe stumm zu erklären. Anders etwas als beim Spiele-Klassiker „Tabu“ darf aber auch nicht gestikuliert oder gezeichnet werden. Die Mitspieler müssen sich minimalistisch auf Piktogramme beschränken. Die sind auf dem Spielbrett zu finden. Das erklärende Team soll zum Beispiel das Wort Biene erklären. Das „Konzept“ ist daher die Kategorie „Tiere und Insekten“. Durch Legen von Spielsteinen grenzt das erklärend jetzt weiter ein. Zum Beispiel mit den Piktogrammen „Klein“, „Schwarz“ und „Gelb“. Der Mitspieler eines der ratenden Teams, der die richtige Antwort zuerst ruft, bekommt Punkte. Das erklärende Team bekommt ebenfalls Punkte, wenn ihr Begriff so gut durch die vorgegebenen Piktogramme dargestellt wurde, dass er erraten wurde. Nun ist „Biene“ allerdings das leichteste Level. Bei der Redewendung „Liebe muss durch den Magen gehen“ wird es eine Herausforderung. Übrigens: Concept gibt es auch der Variante "Kids".

  • Mindestens 4 Spieler
  • Geeignet ab 10 Jahren
  • Ratespiel, Kreativität, Denken
  • Spaßfaktor 8/10

kNOW! (Ravensburger)

Foto: RavensburgerFoto: Ravensburger

Lust mit Google zu zocken? Das Spiel „kNOW!“ macht's möglich – als analoges Brettspiel, setzt aber voraus, dass auf einem Smartphone oder Sprachassistenten der „Google Assistant“ installiert ist. In der "Online-Variante" geht es vor allem darum, ein Gespür für die Suchmaschine zu haben. Beispiel bei der Rate-Runde „Troptreffer“: Zucker. Die Mitspieler sollen ein Wort notieren, das den genannten Begriff enthält und wohl die meisten Suchergebnisse bei Google erzielt. Zuckerwürfel zum Beispiel bringt schon einige Treffer. Aber längst nicht so viele wie Facebook-Gründer Zuckerberg. In weiteren Spielrunden stellt „Professor Know“ andere Aufgaben, die Antworten werden durch den Google Assistant gegeben. Es gibt auch eine Offline-Variante, falls kein Internet vorhanden ist. Aber die macht nicht so viel Spaß.

  • 3 bis 6 Spieler
  • Geeignet ab 10 Jahren
  • Ratespiel, Online-Spiel
  • Spaßfaktor 7/10

Dummbatz (Denkriesen)

Foto: DenkriesenFoto: Denkriesen

Ein Denk- und Partyspiel, das allein mit Karten auskommt. Die Idee: Ein Spieler zieht eine Karte mit einem Oberbegriff und wählt eines der Wörter, die zu dem Oberbegriff gehören, aus. Dieses Wort schreibt er auf jede Spielerkarte. Bis auf eine Ausnahme: die Dummbatzkarte. Die (wieder verwendbaren) Spielerkarten werden verteilt, jeder – bis auf den "Dummbatz" – weiß also, welches Wort gesucht wird. Alle Spieler müssen das gesuchte Wort nun mit einem eigenen Begriff näher umschreiben, auch der Dummbatz. Während der nun raten muss, welches Wort gesucht wird, suchen die Mitspieler den Dummbatz unter ihnen. Dabei wird auf die Umschreibungen geachtet. Die Gestik und Mimik spielen auch eine Rolle. Hat der Dummbatz ein gutes Pokerface? Kann er seine Ahnungslosigkeit gut überspielen? Man muss sich an der Konzept nur kurz eingewöhnen – danach ist es wirklich erstaunlich, wieviel Spaß hinter der simplen Idee steckt.

  • 4 bis 8 Spieler
  • Geeignet ab 12 Jahren
  • Denkspiel, Partyspiel
  • Spaßfaktor 10/10

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