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Heiß auf Eis: Warum sich ein Besuch in Märschendorf lohnen kann

Landwirtin Lisa Herms-Westendorf, der Milchhof Arlinghaus und das Eiscafé Venezia produzieren die kalte Köstlichkeit. Die hat eine ganz besondere Zutat.

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Er stellt das Eis her, sie liefert die Heidelbeeren: Eiscafé-Besitzer Chris de Martin und Landwirtin Lisa Herms-Westendorf machen gemeinsame Sache. Foto: Böckmann

Er stellt das Eis her, sie liefert die Heidelbeeren: Eiscafé-Besitzer Chris de Martin und Landwirtin Lisa Herms-Westendorf machen gemeinsame Sache. Foto: Böckmann

Seit nunmehr 3 Jahren verkauft Junglandwirtin Lisa Herms-Westendorf auf einem Feld an ihrem Hof in Märschendorf Heidelbeeren. Ein Hektar ist die Fläche (direkt an der Grenze zu Bahlen) groß. Besucher können die Heidelbeeren zwischen Mitte Juli und Ende August selbst pflücken oder abgepackt kaufen. Das Geschäft mit dem "Blauen Glück aus Märschendorf" läuft sehr ordentlich, sagt Lisa Herms-Westendorf und strahlt. Die Vermarktung wachse gemeinsam mit der Pflanze.

Nur Heidelbeeren zu verkaufen – darauf wollte sich die Agrar-Ingenieurin allerdings nicht beschränken und ist deshalb immer auf der Suche nach weiteren Geschäftsfeldern. Sie bietet deshalb auch Heidelbeer-Honig und Heidelbeer-Schnaps aus der eigenen Produktion an.

Seit diesem Sommer nun hat Lisa Herms-Westendorf ihrem "Blauen Glück aus Märschendorf" zusätzlich eine Kälte-Kur verordnet. Nun gibt es selbst gemachtes Heidelbeer-Eis; in dieser Art ein Novum in der Region. Die Fertigbecher dafür gibt es in drei verschiedenen Sorten – Heidelbeere Pur, Heidelbeer-Joghurt und Heidelbeer-Stracciatella.

Das Eis für den Direktverkauf ist sehr geschmackvoll

Dabei arbeitet die Landwirtin mit 2 Partnern aus der Region zusammen. Die Milch kommt vom Milchhof Arlinghaus in Bünne, das Eis stellt das Café Venezia aus Dinklage her. Und die Heidelbeeren kommen eben von der eigenen, extensiv bewirtschafteten Fläche.

Und was macht das selbst produzierte Eis aus Märschendorf, das es auch nur am Heidelbeer-Feld zu kaufen gibt, so besonders? „Der Geschmack“, sagt Eiscafé-Inhaber Chris de Martin. Das "Blaue Glück" habe einen Fruchtanteil von 50 Prozent, es sei deshalb sehr geschmackvoll. Und das mache anscheinend auch die Kunden glücklich.

Aus der Region für die Region

In der extrem heißen Woche Mitte Juli zum Beispiel gingen exakt 801 Eisbecher über die kleine Ladentheke; das "Blaue Glück" war damit ausverkauft. Dies zeigte für Lisa Herms-Westendorf und Chris de Martin aber eben auch die Grenzen des Wachstums. Für den Großmarkt kann und soll das Heildelbeer-Eis nicht produziert werden. Für die Mengen, die dort benötigt würden, sei der Aufwand zu groß.

Für die 3 Partner ist das kein Problem. Beim Eis aus Märschendorf gelte sowieso das Motto: Aus der Region für die Region.

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