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Er ist der jüngste Ratsherr in der Kreisstadt

Immer dieselben zehn 
Fragen an jedem Samstag stellen wir Menschen aus dem Kreis Vechta: Maik Asbrede engagiert sich für die SPD im Vechtaer Stadtrat und ist leidenschaftlicher Autofan.

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Ihm fehlt der Stoppelmarkt 2020: Als Mitglied des Marktausschusses will Maik Asbrede dennoch positive Impulse vermitteln. Foto: M. Niehues

Ihm fehlt der Stoppelmarkt 2020: Als Mitglied des Marktausschusses will Maik Asbrede dennoch positive Impulse vermitteln. Foto: M. Niehues

Sehr persönliche Ansichten: Immer dieselben zehn 
Fragen an jedem Samstag stellen wir an dieser Stelle Menschen aus dem Landkreis Vechta.

Und? Wie ging es in letzter Zeit?

Gemischt. Seitdem Corona in aller Munde ist, sitze ich im Home-Office. Das kenne ich zwar schon lange, aber nicht in dieser Ausschließlichkeit. Die Abwechslung mit Kollegen und Kunden fehlt. Als Ausgleich laufe ich abends durch den Füchteler Wald. Wegen Corona habe ich aber auch viel Zeit mit meiner neuen Freundin verbringen können. Dadurch entstand mehr Nähe, als sonst möglich gewesen wäre. Wir haben uns so intensiv kennengelernt. Deshalb ziehe ich insgesamt ein positives Fazit.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?

2005 war ich zum ersten Mal in New York, 2015 und 2018 gleich nochmals, weil es so gut war. Der Big Apple war immer ein Kindheitstraum von mir. Ich hoffe, dass ich in den nächsten zwei Jahren wieder dorthin kann. Dann würde ich gerne eine richtige Rundreise durch die USA machen. Kanada sollte auch unbedingt dazu gehören.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als erstes abgeschafft?

Das Ausfüllen von Papierformularen. Vieles läuft in Deutschland gut, weil bei uns alles geregelt ist. Aber warum müssen wir immer noch alles zuerst auf Papier ausdrucken und dann ausfüllen? Skandinavische Länder sind bei der Digitalisierung viel weiter. Hier ist bei uns noch viel Luft nach oben. Wir könnten hier Geld und Ressourcen sparen.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?

Eine Penthouse-Wohnung in Telbrake. Damit dieser Traum in Erfüllung geht, werde ich im Herbst auf die andere Straßenseite umziehen.

Was tun Sie am liebsten?

Ich engagiere mich gerne in der Kommunalpolitik. Meine absolute Schwäche sind aber Autos. Und ich genieße schöne Abende mit Freunden. Jetzt, wo man das nicht haben kann, merke ich deutlich, wie sehr mir das fehlt.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?

Was ich mag, ist, dass ich offen für verschiedene Ansichten bin. Auch wenn ich einen Standpunkt habe, stehe ich guten Argumenten aufgeschlossen gegenüber und lasse mich auch überzeugen, ohne eine Fahne im Wind zu sein. Das ist in der Politik sehr wichtig, um für die Vorschläge anderer Parteien offen zu sein. Das Diplomatische hat mir übrigens Hubert Wolking vermittelt, der mir sehr fehlt.
Was ich nicht so mag, ist meine Ungeduld. Manchmal handle ich zu schnell. Dabei wäre es besser, mitunter eine Nacht über Entscheidungen zu schlafen.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?

Die Netflix-Serie „House of Cards“ habe ich gern gesehen. Die Spitzen über die große amerikanische Politik haben mir sehr gefallen.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?

Mit Barack Obama. Er war ein hervorragender und empathischer US-Präsident, der seine Sache gut gemacht hat. Jetzt haben wir das krasse Gegenteil.

Welches Thema in der OV hat Sie am meisten beschäftigt?

Alles über das derzeitige Verkehrsexperiment am Bremer Tor in Vechta. Zwei Versuchsvarianten waren vorgesehen. Ich habe von Anfang an gesagt, dass eine Ampellösung nicht funktionieren wird und deshalb dafür plädiert, zuerst die Kreiselvariante zu testen. Warum zuerst teure Ampeln installieren? Deutlich wird ja schon jetzt, dass der Verkehr ohne Ampeln besser läuft. Kaum sind diese ausgeschaltet, fließt der Verkehr flüssig.


Zur Person:

  • Maik Asbrede ist 26 Jahre alt, ledig und wohnt im Vechtaer Stadtteil Telbrake.
  • Der gelernte Verwaltungsfachangestellte ist Geschäftsbereichsleiter einer Coaching-Agentur in Osnabrück.
  • Maik Asbrede sitzt für die SPD im Vechtaer Stadtrat und ist das altersmäßig jüngste Ratsmitglied. Zudem ist er Kreisvorsitzender der Jusos der SPD.

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