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Die Erdbeerkönigin sucht eine Nachfolgerin

Die ersten Früchte sind reif. Jetzt startet die Saison für die Erdbeer-Anbauer in OM. Wegen der Pandemie regiert die Erdbeerköngin bereits 3 Jahre lang. Wer ihr nachfolgen will, kann sich bewerben.

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Trifft sich mit einer ihrer Vorgängerinnen: Erdbeerkönigin Pauline Averbeck (rechts) mit Marita Möhlmann und ihre Tochter Greta. Foto: M. Niehues

Trifft sich mit einer ihrer Vorgängerinnen: Erdbeerkönigin Pauline Averbeck (rechts) mit Marita Möhlmann und ihre Tochter Greta. Foto: M. Niehues

Die roten Früchte mag sie immer noch. Herzhaft und lächelnd beißt sie in die ersten reifen Beeren, die seit rund 10 Tagen in und um Langförden geerntet werden. Pauline Averbeck ist die am längsten amtierende Erdbeerkönigin, die das Oldenburger Münsterland bisher gesehen hat. Denn pandemiebedingt regiert sie bereits 3 Jahre lang.

Das soll sich jetzt ändern. Beim Volksfest in Langförden soll Mitte Juli die Nachfolgerin der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Deshalb ruft Pauline I. jetzt interessierte Kandidatinnen auf, sich unter der Mailadresse info@erdbeerkoenigin.de zu bewerben. Voraussetzung ist, sagt sie, dass potentielle Repräsentantinnen des Oldenburger Münsterlandes mindestes 18 Jahre alt sind, einen Führerschein besitzen und vor allem offen auf Menschen zugehen können.

Denn die neue Erdbeerkönigin vertritt als Repräsentantin die Region bei rund 30 Terminen im Jahr. Sie ist bei der Grünen Woche in Berlin dabei, bei Volksfesten, beim Sommerfest des Landes Niedersachsen und bei anderen wichtigen Anlässen im OM. Noch bis zum 31. Mai können sich interessierte Frauen mit Erdbeer-Faible bewerben.

Regentin der roten Frucht: Pauline Averbeck ist schon seit 3 Jahren Erdbeerkönigin des Oldenburger Münsterlandes. Foto: M. NiehuesRegentin der roten Frucht: Pauline Averbeck ist schon seit 3 Jahren Erdbeerkönigin des Oldenburger Münsterlandes. Foto: M. Niehues

Die Trockenheit macht den Bauern zu schaffen

Am Dienstag traf Pauline I. mit ihrer Vorgängerin Marita Möhlmann zusammen. Sie war von 2007 bis 2008 die zweite Erdbeerkönigin im Oldenburger Münsterland und ist heute Erdbeerprofi auf dem Hof Möhlmann in Langförden. Zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter Greta hat sie die Beeren probiert, die Pauline mitgebracht hat.

Denn ihre eigenen Früchte in den 180 Meter langen Gewächshaustunneln sind erst ab etwa einer Woche reif für die Ernte, dann aber bis in den Oktober hinein. Bei ihrem eigenen Anbau macht ihr der aktuell fehlende Regen glücklicherweise nicht zu schaffen. Denn die Früchte werden nicht beregnet, sondern die Wurzeln gezielt mit kleinen Spaghetti-Schläuchen bewässert. Das, so berichtet sie, sei die effizienteste Art der Wasserzufuhr. "Kein Tropfen geht verloren", sagt sie. Draußen auf den Feldern, wo erst etwas später die Ernte beginnt, macht den Bauern die Trockenheit aber doch zu schaffen. "Wir hoffen jeden Tag auf Wasser", sagt sie. Und natürlich auf eine gute Erdbeersaison mit einer bald neuen Königin.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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