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Der True-Crime-Podcast "Vergessene Verbrechen": Wie kam das Gift in die Pfannkuchen?

In der letzten Folge der aktuellen Staffel von "Vergessene Verbrechen" geht es um einen Arzt aus Vechta, der im Jahr 1806 vor einem Rätsel steht. Wie konnte eine Familie mit Arsen vergiftet werden?

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Im Podcast "Vergessene Verbrechen" präsentiert die Universität Vechta mit dem Museumsdorf Cloppenburg historische Kriminalfälle aus dem Oldenburger Land. Immer am 2. Montag im Monat erscheint eine neue Folge.

Die aktuelle Folge

Vechta, 1806: Der Arzt kommt beinahe zu spät. Die Frau des Armenvogts und ihre vier Kinder liegen mit schweren Vergiftungserscheinungen im Bett. Schuld sind Pfannkuchen, die die Mutter offenbar mit Arsen statt mit Mehl gebacken hat. Der junge Amtmann wird misstrauisch: Wie konnte das Arsen in die Hände der Familie gelangen – und warum hat die Mutter es ausgerechnet als Mehlersatz verwendet?

Die Akten befinden sich im Niedersächsischen Landesarchiv, Abteilung Oldenburg, unter der Bezeichnung „Untersuchung gegen den Armenvogt Überwasser in Vechta wegen Vergiftung seiner Ehefrau und Kinder“ (Best. Best. 76-24, Nr.1826).

Transkribiert und Recherche von Lynn Pia Mühlmeister,
Text und Recherche von Lukas Aufgebauer.

Musik
Spy Glass by Kevin MacLeod (Link)
Magic Forest by Kevin MacLeod (Link
Lizenzen: https://filmmusic.io/standard-license
Für Anmerkungen schreiben Sie an verbrechen@museumsdorf.de

  • Infos zum Podcast "Vergessene Verbrechen" gibt es hier.

Das Projekt ist während der Corona-Pandemie an der Universität Vechta entstanden. Das Museumsdorf Cloppenburg konnte das Team um Christine Vogel und Lukas Aufgebauer als Kooperationspartner gewinnen. Im Niedersächsischen Landesarchiv in Oldenburg lagern zahllose alte Gerichts- und Polizeiakten, sodass das Thema des Podcasts ebenfalls schnell feststand: wahre Verbrechen aus der Heimat, fast schon vergessen.

So arbeitete sich das Team durch die alten Akten, Handschriften wurden entziffert und transkribiert, Hintergründe recherchiert und die Fälle so Stück für Stück rekonstruiert. Hinter ihnen stehen echte Menschen und ihre Schicksale. Es sind wahre Begebenheiten, die eng an den Quellen nacherzählt werden, spannend und abwechslungsreich.

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