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Der eigene Garten - Vielfältig und ökologisch

Vielfalt ist Trumpf. Keine Lust auf Einheitsgrün? Wie wär’s mit Nachhaltigkeit im eigenen Garten – vielfältig und ökologisch.

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Insektenhotels schaffen Lebensräume und bieten Schutz vor Kälte, Wind und Feuchtigkeit. Foto: Pikselstock

Insektenhotels schaffen Lebensräume und bieten Schutz vor Kälte, Wind und Feuchtigkeit. Foto: Pikselstock

Die Idee ist zwar nicht neu – das beste Beispiel sind die Bauerngärten im letzten Jahrhundert – gewinnt aber wieder mehr Anhänger in der heutigen Gesellschaft. Zur Umsetzung benötigen Sie vor allem eins: Geduld! Denn ein Naturgarten braucht Zeit, um sich zu entwickeln.

PFLANZENSORTEN

Wählen Sie heimische Bäume, Sträucher, Stauden, Gräser und Blumen aus. Ein vielseitiger Garten mit verschiedenen Pflanzensorten ist für die Tierwelt besonders attraktiv. Übrigens: Der Naturgarten unterstützt die Selbstaussaat einiger Pflanzen. Im Anschluss an die Samenbildung verteilt der Wind das Saatgut und legt damit u.U. einen neuen Standort im Garten fest. Wer das nicht will, beseitigt vor der Samenreife die verwelkten Blütenstände.

PFLANZENSCHUTZ

Viele Unkrautvernichter sind für die menschliche Gesundheit aber auch für die Natur und die Tierwelt äußerst bedenklich. Eine umweltschonende Alternative zur Chemiekeule ist Brennnesseljauche. Die Jauche versorgt die Pflanzen mit reichlich Mineralien, Stickstoff und Kalium. Außerdem beugt eine regelmäßige Anwendung der Jauche Schädlingen vor.

KOMPOST

Kompost dient als wertvoller, lebendiger Nährstoffspeicher und damit als wichtigster organischer Dünger im Naturgarten. Und das Beste: Er ist völlig kostenlos. Am einfachsten wird reifer Kompost im Herbst oder Frühjahr auf die Beete gegeben. Eingraben muss man ihn echt nicht, denn für die Verarbeitung sorgen zahlreiche Bodenlebewesen wie Regenwürmer und Mikroorganismen. Grundsätzlich können Sie zwischen zwei Varianten wählen: ein klassischer Komposthaufen oder ein Kompostbehälter. Letztere eignen sich besonders für kleinere Gärten. Tipp: Zu viel Sonne trocknet den Kompost aus und bei andauerndem Regenfall sollte man den Komposthaufen mit einer Abdeckung vor zu viel Feuchtigkeit schützen.

WASSER SPAREN

Damit der Garten auch im Sommer schön grün bleibt, wird häufig kostbares Trinkwasser verschwendet. Statt Trink- oder Brunnenwasser zu nutzen, kann Regenwasser gesammelt und zum Gießen benutzt werden. Das schont nicht nur die Natur und das Portemonnaie, sondern ist auch besser für die Pflanzen, da es im Regelfall deutlich kalkärmer ist. Tipp: In den frühen Morgenstunden können die Pflanzen das Wasser am besten aufnehmen – in der prallen Mittagssonne verdunstet in Großteil des kostbaren Nass dagegen, bevor es überhaupt mit der Pflanze in Berührung kommt.

TIPP: IM NACHHALTIGEN GARTEN SOLLTE MAN ES NICHT ZU GENAU NEHMEN. GÖNNEN SIE IHREM GARTEN EIN GEWISSES MASS AN NATÜRLICHKEIT.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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