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Anpacken ist ihr Ding: Auszeichnung für Waltraud und Reinhold Feldhaus

Die „Gute Tat“ des Monats September: Goldenstedter werden für die Pflege zweier Rastplätze geehrt. Der Vorschlag kam von Heike Niemann.

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Bei der Ehrung: (v.l.) Bürgermeister Alfred Kuhlmann, Reinhold und Waltraud Feldhaus, Heike Niemann und Daniela Thias als Mitarbeiterin des Mehrgenerationenhauses. Foto: Gebert-Fischer

Bei der Ehrung: (v.l.) Bürgermeister Alfred Kuhlmann, Reinhold und Waltraud Feldhaus, Heike Niemann und Daniela Thias als Mitarbeiterin des Mehrgenerationenhauses. Foto: Gebert-Fischer

„Wir ehren heute erstmalig einen Ur-Fredelaker, gleichzeitig selbst ernannter Kurdirektor der Bauerschaft“, so Goldenstedts Bürgermeister Alfred Kuhlmann anlässlich der Verleihung „Der guten Tat“ für den Monat September im Rathaus. In den hehren Kreis wurden Waltraud und Reinhold Feldhaus für die jahrelange Pflege der Rastplätze „Goldregen an der Hunte“ und des „Mehrgenerationenplatzes“ in Fredelake aufgenommen.

„Wäke för Wäke maiht Feldhuus Reinhold mit sien’n eigenen Raosenmaiher beide Plätze. Dat Gräss hätt kiene Chance, so hoch at die Sitzbänke tau wassen. Stütt un Stöhn krigg Reinhold dorbi van siene Waltraud, dei dei Raosenkanten un uck die Dischke un Bänke freischnieen und aals harken dait“, sagte Kuhlmann.

Top in Schuss: Diesen Rastplatz, an dem die Skulptur Goldregen steht, pflegen Reinhold und Waltraud Feldhaus. Foto: ThiasTop in Schuss: Diesen Rastplatz, an dem die Skulptur Goldregen steht, pflegen Reinhold und Waltraud Feldhaus. Foto: Thias

Aber nicht nur Mäharbeiten werden vom Ehepaar durchgeführt, sondern auch Reparaturen. Bei Bedarf wird zudem der liegen gelassene Müll eingesammelt, der dann von der Gemeinde abgeholt wird. Darüber hinaus hat das Ehepaar auch Nistkästen für Vögel angebracht und Rindenmulch verteilt – wenn es sein muss, auch am Wochenende.

„Anpacken, dat is jau Ding“, so der Bürgermeister. „Der Heimatverein hat gefragt, ob ich die Arbeiten übernehmen würde. So fing das an“, erklärte der Geehrte, der seit der Kindheit „Kückmann“ genannt wird und für seine Hilfsbereitschaft rund um handwerkliche Aufgaben im Bekanntenkreis mehr als gefragt ist. Vorgeschlagen wurde das Ehepaar von Heike Niemann: „Es war mir ein großes Bedürfnis.“

Ehrenamtliche Hilfestellung im Blickpunkt

Mit der „Guten Tat“ als kreisweiter Aktion vom Goldenstedter Familienbündnis, der Gemeinde Goldenstedt und der OM-Mediengruppe wird ein besonderes Engagement oder eine ehrenamtliche Hilfestellung in den Blickpunkt gerückt. Schon über 150 „Gute Taten“ wurden mit Urkunden und jeweils 100 Euro ausgezeichnet. Jeweils am Ende eines Kalenderjahres wird die „Gute Tat des Jahres“ honoriert – feierlich übergeben wird dann ein Preisgeld von 500 Euro.

Wer möchte eine Person oder Gruppe aus dem Landkreis benennen? Bitte schriftlich beim Mehrgenerationenhaus, Stichwort: „Die gute Tat“, Brunkhorststraße 16d in 49424 Goldenstedt mitteilen oder unter Tel. 04444/204300.

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