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Zu teuer: Bäkeesch bekommt keine mit dem Gemeindewappen verzierten Schutzgitter

Der Digitalisierungs- und Infrastrukturausschuss sprach sich für eine kostengünstigere Absperrung durch Holzzäune aus. Zudem war eine „moderate Modernisierung" des Ortsteils Grandorf Thema.

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Es bleibt bei Holz: Die Zufahrten zu den Wohngebieten Bäkeesch I bis III erhalten keine aufwendig verzierten Schutzgitter. Foto: Böckmann

Es bleibt bei Holz: Die Zufahrten zu den Wohngebieten Bäkeesch I bis III erhalten keine aufwendig verzierten Schutzgitter. Foto: Böckmann

Der Digitalisierungs- und Infrastrukturausschuss der Gemeinde Holdorf konnte sich bei seiner jüngsten Sitzung nicht für den Vorschlag erweichen, die Zufahrten zu den Baugebieten Bäkeesch I bis III mit aufwendig verzierten Schutzgittern auszustatten. Sie hätten das Gemeindewappen und den Schriftzug des Wohngebietes gezeigt. "Diese Verschönerungsmaßnahme halte ich angesichts der aktuellen Eisenpreise für nicht zwingend notwendig", gab Bürgermeister Wolfgang Krug (CDU) zu bedenken. Eine Gesamtsumme von 120.000 Euro käme damit auf die Kommune zu. "Diese Größenordnung tut mir weh", so Krug.

Auch Ratsherr Mario Stickfort (CDU) pflichtete dem bei, da die Gemeinde "viel vor der Brust" habe, "Prioritäten setzen" müsse und schon viel Geld ausgebe. "Wir haben viele Baustellen, die bezahlt werden müssen“, so Stickfort, sodass "Verschönerungsmaßnahmen zurückstehen" müssten. Auch SPD-Ratsherr Martin Fischer betonte, "die Sicherheit geht vor" und bestätigte die Beschlusslage. Bei einer Enthaltung einigte sich der Ausschuss auf eine kostengünstige Wiederherstellung der Absperrungen durch Holzzäune.

Ratsherr Stickfort regte darüber hinaus an, ein festes W-Lan für den Ratssaal einzurichten, da die Gemeinde mittlerweile über schnelleres Internet verfüge. Kurzfristig räumte der Ausschuss Stefan Borgerding Rederecht ein, der als Gast für den Ortsteil Grandorf um eine "moderate Modernisierung" bat. Er wünschte sich einen Mülleimer bei der aufgestellten Sitzbank sowie 2 LED-betriebene Laternen an "dunklen Stellen". Der Vorsitzende Witte bezeichnete dies als "lobenswerte Initiative". Über das Thema wird am Montag (20. Juni) im Wirtschafts- und Sicherheitsausschuss beraten.

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