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Zahlreiche Kundgebungen zum Antikriegstag in Niedersachsen

Frieden, Freiheit und eine stabile Demokratie: Am 1. September versammeln sich Menschen um am Antikriegstag gegen Gewalt vorzugehen und Kriegsopfern zu gedenken. So auch in Niedersachsen und Bremen.

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Ein blauer Luftballon mit dem Symbol einer weißen Friedenstaube wird getragen. Foto: dpa/Wolf

Ein blauer Luftballon mit dem Symbol einer weißen Friedenstaube wird getragen. Foto: dpa/Wolf

Anlässlich des Antikriegstages sind in zahlreichen Städten in Niedersachsen Kundgebungen geplant. Um ein Zeichen gegen den Krieg zu setzten und Kriegsopfern zu Gedenken haben Gewerkschaften und Friedensgruppen den Antikriegstag organisiert, der unter anderem in Aurich, Bremerhaven, Hannover, Wilhelmshaven und Salzgitter besucht werden kann. Neben Kranzniederlegungen und Kundgebungen gegen Krieg und Vertreibung wird es auch Gedenkmärsche geben.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte den Antikriegstag 1957 ins Leben gerufen. Er soll an den Überfall Deutschlands auf Polen am 1. September 1939 erinnern, mit dem der Zweite Weltkrieg begann. Damit sollen die schrecklichen Geschehnisse der Vergangenheit wieder ins Gedächtnis gerufen werden, so der DGB. Jedes Jahr beteiligen sich zahlreiche Städte in ganz Deutschland an der Aktion.

In diesem Jahr gehe es neben dem übergreifenden Gedanken gegen Krieg, Gewalt, Hass und Vertreibung vorwiegend um den Krieg in der Ukraine, hieß es vom DGB. Demokratie, Frieden und Freiheit seien keine Selbstverständlichkeit, dies sei am Ukraine-Krieg wieder besonders sichtbar geworden. "Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschheit und die Menschlichkeit", sagte der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Nicola Lopopolo aus Hannover.

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