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Zahl der Corona-Testzentren in Niedersachsen leicht gesunken

Fast zwei Pandemie-Jahre lang war zumindest für die meisten klar: Was hilft, sind Masken und Tests. Nun sind die Corona-Regeln deutlich gelockert. Was bedeutet das für die vielen Testzentren im Land?

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Symbolfoto: dpa

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Die Zahl der Corona-Testzentren in Niedersachsen ist in den vergangenen Wochen nur leicht gesunken – trotz gelockerter Pandemie-Regeln. Laut Landesgesundheitsamt seien zum 12. April 4415 Testzentren landesweit aktiv, teilte das Gesundheitsministerium mit. Mitte Januar waren es demnach 4085 Zentren, Mitte Februar stieg ihre Zahl auf 4400 und Mitte März auf 4536. Angesichts des Wegfalls der 2G- beziehungsweise 3G-Regelungen erwartet das Ministerium aber, dass die Zahl der Zentren weiter sinken wird. Auch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen erwartet sinkende Zahlen - erst recht, wenn die kostenlosen Schnelltests entfallen.

Bisher sei die Anzahl der Tests aber «noch relativ stabil, ob das so bleibt, wird die Zukunft zeigen», sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Detlef Haffke. Nach Angaben des Ministeriums gibt es in Niedersachsen neben den Teststellen in Apotheken, in Arzt- und Zahnarztpraxen sowie bei Rettungs- und Hilfsorganisationen insgesamt 2267 sogenannte Bürgertestzentren und 43 Zentren in kommunaler Hand.

Kostenlose Schnelltests sollen bis zum Sommer bleiben

Seit Anfang April gelten in Niedersachsen wie fast bundesweit deutlich gelockerte Corona-Regeln. Einige Maßnahmen wie etwa die Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen oder die Maskenpflicht beim Einkaufen gelten nicht mehr. Das Angebot kostenloser Schnelltests für alle wurde allerdings bis in den Frühsommer verlängert. Die ursprünglich bis zum 30. März geltende Testverordnung, die auch die Bürgertests regelt, bleibt vorerst bis einschließlich 29. Juni in Kraft.

Nach Angaben des Ministeriums wurden in der vergangenen Woche, nach dem Wegfall vieler Auflagen, landesweit über 1,1 Millionen Tests gemeldet. Eine Woche zuvor waren es eine halbe Million Tests mehr, dennoch bestehe weiter Bedarf. «Die Bürgertestungen geben uns ein Plus an Sicherheit», betonte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD). «Nach Abschaffung der 2G- und 3G-Regelungen sind Testangebote jetzt umso wichtiger». Die Menschen «werden und sollen» kostenfreie Tests nutzen: «Vor dem Besuch der Großeltern, dem Treffen mit Freunden oder zur Selbstkontrolle nach Veranstaltungen – Testen gehört zu einem sicheren Alltag mittlerweile dazu.»

Über den Fortbestand der Bürgertestzentren wird laut Ministerium die Nachfrage entscheiden. Für den Besuch etwa eines Krankenhauses oder einer Pflegeeinrichtung sei weiterhin ein Test vorgeschrieben.

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