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Zahl der Corona-Demos geht in April weiter zurück

Demonstrationen gegen die Corona-Politik gehören in vielen Städten Niedersachsens zum Alltag in der Pandemie. Für die Polizei fallen dafür mittlerweile aber deutlich weniger Einsatzstunden an.

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Eine Teilnehmerin hält ein Plakat mit der Aufschrift „Wieviel Booster hältst du aus? Keine Impfpflicht“. Foto: dpa/Gentsch

Eine Teilnehmerin hält ein Plakat mit der Aufschrift „Wieviel Booster hältst du aus? Keine Impfpflicht“. Foto: dpa/Gentsch

Niedersachsens Polizei hat im April deutlich weniger Demonstrationen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen registriert als noch in den vorherigen Monaten des Jahres. Bei 242 Versammlungen im April wurden rund 13.000 Teilnehmer gezählt, wie das Innenministerium in Hannover auf Anfrage mitteilte. Das waren somit knapp 54 Menschen pro Demonstration. Einen Monat zuvor waren es bei mehr als 500 Versammlungen noch rund 30.600 Teilnehmer. Im Februar wurden demnach noch mehr als 52.000 Teilnehmer gezählt, im Januar sogar noch fast 90.000.

Für April schätzt das Innenministerium die Kosten anhand von rund 7200 Arbeitsstunden auf etwas mehr als eine halbe Million Euro. Im März lagen diese Zahlen mit rund 30.000 Arbeitsstunden und mehr als 2,1 Millionen Personalkosten noch deutlich höher. Mögliche Kosten, die aus Schäden an Geräten oder der medizinischen Behandlung verletzter Polizisten folgen, sind darin noch nicht berücksichtigt.

Die Zahl der eingesetzten Polizeikräfte sank ebenfalls deutlich. Im April waren es laut Ministerium 2666 Einsatzkräfte, im März noch mehr als 8800 und im Januar sogar mehr als 26.000.

In vergangenen Monaten standen Demonstrationen, die eine kritische Haltung zu den Corona-Maßnahmen hatten, besonders an Sams- und Montagen im Fokus. Versammlungen wurden immer wieder nicht angemeldet, was die Arbeit der Polizei erschwerte.

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