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Wissenschaftsminister Thümler warnt vor einer heftigen Long-Covid-Welle

Rund 20 Prozent der Corona-Infizierten leiden an Spätfolgen der Erkrankung. Das Krankheitsbild ist diffus. In Niedersachsen sollen nun Ärzte und die Forschung besser zusammenarbeiten.

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Symbolfoto: dpa

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Niedersachsen will die Long-Covid-Forschung stärker voranbringen. Der Grund: Mehr als 20 Prozent der Corona-Erkrankten leiden an Langzeitfolgen ihrer Infektion. "Auch wenn die Infektionszahlen aktuell wieder zu sinken scheinen, ist die Pandemie nicht vorbei", betont Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) in einer Mitteilung am Dienstag. Die Long-Covid-Welle habe ihren Scheitelpunkt noch lange nicht erreicht.

Thümler rechnet für die kommenden Wochen mit einem rasanten Anstieg der Long-Covid-Zahlen. "Wir brauchen dringend neue Erkenntnisse über dieses bislang sehr diffuse Krankheitsbild, auf deren Basis wir den Betroffenen helfen können", sagt der Minister. Dafür ist konkret eine bessere Vernetzung der Forschung mit den Ärzten geplant. Der interdisziplinäre Expertenkreis Long-Covid des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur fordert, dass vorhandene Diagnosedaten geteilt werden. Durch den Austausch erhoffen sich die Experten, mehr Hinweise auf mögliche Ursachen und den Verlauf beeinflussende Faktoren einer Long-Covid-Erkrankung zu finden.

Thümler betonte bereits gegenüber OM-Online, dass Niedersachsen die ambulante Long-Covid-Behandlung ausbauen will. Um eine ambulante Behandlung vor Ort für Menschen mit Long-Covid zu verbessern, braucht es laut Thümler eine bessere Vernetzung zwischen der Forschung und Medizinern vor Ort. Entsprechende Forschungsgelder stellte der Minister in Aussicht.


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