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Windenergie: Kein Handlungsdruck im Saterland

Im Ausschuss für Planung, Bau, Umwelt, Klima und Landwirtschaft wurde jetzt ein Sachstandsbericht zur Windkraft vorgestellt. Bürgermeister Otto sieht die Kommune in einer komfortablen Lage.

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Der Windpark Saterland im Ostermoor ging 2013 an Netz: Insgesamt stehen dort 24 Anlagen.   Foto: Kruse

Der Windpark Saterland im Ostermoor ging 2013 an Netz: Insgesamt stehen dort 24 Anlagen.   Foto: Kruse

Bis 2030 sollen in Niedersachsen 2,1 Prozent der Landesfläche für Windenergie zur Verfügung gestellt werden. Das ist Wille der Landesregierung. Aktuell sind es nur etwas mehr als 1 Prozent. Es gibt Appelle an Landkreise und Kommunen, in den kommenden Jahren ausreichend Flächen dafür freizugeben. Auch die neue Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag ein 2-Prozent-Flächenziel für jedes Bundesland vorgesehen. Die Gemeinde Saterland lässt seit Monaten von einem Fachbüro eine Potenzialstudie Windkraft erstellen. Sie möchte wissen, ob sie weitere Flächen zur Verfügung stellen muss und welche Flächen dafür infrage kommen.

Jetzt gab es im Ausschuss für Planung, Bau, Umwelt, Klima und Landwirtschaft einen kurzen Sachstandsbericht. Der war in aller erste Linie für die im vergangenen Herbst neu hinzugewählten Ratsmitglieder gedacht, damit die wissen, worüber sie demnächst beraten, wie Bürgermeister Thomas Otto sagte. Die letzte Standortpotenzialstudie für das Saterland stammt aus dem Jahr 2010. Drei Jahre später ging der Windpark Scharrel Saterland im Ostermoor ans Netz. 24 Anlagen stehen dort.

„Diese alte Studie ist nicht mehr haltbar“, sagte Hannes Korte vom Planungsbüro Diekmann, Mosebach & Partner aus Rastede. Er stellte den Sachstandsbericht vor. Ergebnisse werde es noch nicht geben, sagte Korte. Aber einen Ausblick gab er: „Der bestehende Windpark Saterland wäre allein schon ausreichend für das, was Sie als Kommune liefern müssen.“ Dieser wäre aber auch erweiterbar. Geprüft werde derzeit vom Landkreis, ob auch abgetorfte Flächen als Standorte infrage kommen.

„Wir haben keinen Handlungsdruck, wir sind in einer komfortablen Lage“, sagte Bürgermeister Otto. „Wir müssen nur entscheiden: Was wollen wir an Windkraft zulassen?“

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