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Wie Holdorf seine Jugend für Politik begeistern will

Beim 1. Jugendforum sollen Schüler aber der 7. Klasse über ihre Wünsche, Sorgen und Nöten berichten. Der Besuch der Veranstaltung am 18. November im Pfarrheim kann sich dabei doppelt lohnen.

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Der Jugend in Holdorf eine Stimme geben: Das ist das Ziel des 1. Jugendforums. Foto: dpa

Der Jugend in Holdorf eine Stimme geben: Das ist das Ziel des 1. Jugendforums. Foto: dpa

Jugendliche ab der 7. Klasse aufgepasst! Die Gemeinde Holdorf lädt für Freitag (18. November) zum 1. Jugendforum ein. Dieses findet von 16 bis 18 Uhr im Pfarrheim statt. Was sind Wünsche an die Politik? Was brennt unter den Nägeln? Welche Sorgen und Nöte gibt? Wie können Jugendliche Holdorf mitgestalten?

Das sind Fragen, die bei dieser Gelegenheit zur Sprache kommen können. Und dabei ziehen alle politischen Fraktionen an einem Strang:  Die CDU/FDP, die SPD und die Interessengemeinschaft Holdorf wollen junge Menschen an der Gestaltung ihres Umfeldes beteiligen. Bei den Vorbereitungen waren die Ratsfrauen und -herren Janine Wienholt, Anja Schlarmann, Ute Rybka-Beckermann, Stephan Möhring, Rolf Bergmann und Hendrik Echtermann beteiligt.

Herzlich Willkommen! Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug lädt zum 1. Holdorfer Jugendforum ein und wolle zuhören, was Jugendlichen unter den Nägeln brenne. Foto: RöttgersHerzlich Willkommen! Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug lädt zum 1. Holdorfer Jugendforum ein und wolle zuhören, was Jugendlichen unter den Nägeln brenne. Foto: Röttgers

„Für Holdorfer Jugendliche und junge Erwachsene soll eine Plattform geschaffen werden, bei der sie politisch eingebunden und direkt an Diskussionen und Entscheidungen beteiligt werden“, lädt auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug ein und rührt für das 1. Holdorfer Jugendforum noch kräftig die Werbetrommel. „Wir wollen auch Politikverdruss und -verdrossenheit entgegenwirken und stattdessen ein Interesse für das Lebensumfeld vor Ort schaffen“, erklärt Dr. Krug, um „eine aktive Beteiligung junger Menschen“ zu ermöglichen.

Möglichst konkret solle es auf dem Treffen um Projekte gehen, die dann auch zeitnah im Rat beraten und natürlich umgesetzt werden sollen, blickte der Bürgermeister gegenüber OM-Online nach vorn. Das Jugendforum solle keine Bürger- oder Einwohnerversammlung werden, auf der ein Thema per Frontalvortrag mit Fragen aus einem großen Plenum durch den Bürgermeister vorgestellt wird. „Ich werde mich ganz nach hinten setzen und vor allem ganz gespannt zuhören, was mir die jungen Menschen zu sagen haben!“, versicherte der Bürgermeister.

Damit sich der Besuch auch doppelt lohnt, winken bei einer Tombola unter allen Teilnehmern attraktive Preise im Wert von bis zu 50 Euro.

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